in denen sie ihre Sicht aufs Gracie-JJ hinsichtlich Straßentauglichkeit erläutern:
In der Kurzzusammenfassung gehen sie davon aus, daß es nur ein Handvoll Techniken sind,
die den Schüler "straßentauglich" machen, aber diese Techniken doch recht gegensätzlich zu den hunderten
Techniken sind, die für den sportlichen Wettkampf (ohne Schläge usw.) geübt werden.
Sie bemängeln, daß in vielen (ihrer) Schulen diese SV-Techniken oft erst für Schwarzgurt-Prüfungen gelehrt werden,
und empfehlen, doch lieber bereits den Anfänger damit zuerst zu befähigen und wenn er diese Sachen nach ein paar Monate
beherrscht und verinnerlicht hat, dann kann er zu all den anderen, für den Wettkampf bestimmten Sachen übergehen.
Ich finde, die Aussagen der beiden kann man getrost aufs Judo 1:1 übertragen.
Wie ich bereits oft angemerkt habe: Fragt man unsere Anfänger nach ihren Gründen Judo zu lernen und läßt man die Antworten
weg, die mit: "Mama/Arzt/Therapeut hat gesagt..." / "Weil mein Freund/in, ...." / "Ich muß für die Schule ... " beginnen,
dann bleibt fast ausschließlich: "Weil ich mich verteidigen können will" übrig.
Und was machen wir mit dieser "Kundschaft"..? Irgendwas über mittlerweile 20Sek. Festhalten erzählen...
