Also bei uns wird oft "Boden gemacht". Wobei da sicherlich zu unterscheiden ist, was genau "Boden" bedeutet. Meistens wird es zum Warmmachen "mißbraucht" - als Kampf. Das Üben der Techniken kommt leider etwas zu kurz, was für mich eigentlich richtige "Bodenarbeit" bedeutet.
Ich habe vor kurzem zwei Einheiten (Erwachsene) gehalten, in denen ich sofort nach dem Angrüßen in den Boden gegangen bin - zum Einrollen. D.h. es durfte so gut wie keine Kraft benutzt werden. Der Partner wehrt sich nicht gegen die Techniken, sondern versucht sie - wenn gut angesetzt - zu unterstützen. Zwischendurch dann Partnerwechsel und noch ein paar Tipps meinerseits (Belastungspunkte beachten, Hebel mal ausprobieren, Würger mal probieren, etc.).
Wichtig war mir einfach, so viel wie möglich spielerisch zu probieren und IMMER in Bewegung zu bleiben. So wurden alle auch recht schnell warm und konnten mal neue Techniken testen oder alte wiederholen.
Denn "Randori" wird meistens mit gewaltsamen Ich-Will-Gewinnen-Und-Zwar-Nur-Durch-Kraft verwechselt.

Dabei bedeutet Randori ja "Übungskampf".
Durch Steigerung der Intensität (Schnelligkeit und irgendwann auch Krafteinsatz) kann das Warmrollen im Boden auch an Dynamik gewinnen. Wenn dann alle gut schwitzen, kann auch gern zum "richtigen" Kampf übergegangen werden, um die Techniken mal unter realen Bedingungen und mit Gegenwehr zu testen.
Ich war mit dem Ergebnis recht zufrieden (und hoffe meine Mittrainierenden auch).
Möglicherweise wird´s mit der Zeit etwas langweilig, aber durch den Partnerwechsel und die Möglichkeit beim Wechsel Tipps zu geben, hoffe ich dass der Lerneffekt überwiegt.
Mich würde mal interessieren, was ihr davon haltet? Würde es euch Spass machen sich bei jedem Training so warmzumachen?
Patrick hat geschrieben:Affromann hat geschrieben:Also ich glaube für die kinder ist es auch schon sehr wichtig das sie viel im boden leren weil weil es ist manchmal sehr wichtig!!
Schlüssig erklärt...
Ohne Worte.
Also da fällt mir auch nix mehr ein... @Affro: Manchmal ist weniger mehr!