Lieber Olli,
nichts spricht dagegen den 3.Dan (DJB-Richtlinien) etwas in die Ferne zu schieben - als ein (technisches, motorisches) Ziel und auf dem Weg dort hin:
- durchkämmst Du Deine Situation, Deinen Istzustand und vergleichst ihn mit dem Sollzustand
- bringst Deinen Körper erst einmal wieder in die Lage Dinge für Dich zu tun die Du Dir wünscht
---> mit ordentlich Übergewicht (oder bist Du PowerGewichtheber !?) und zwei desolaten Schultergelenken sowie fortgeschrittenem Alter wirst Du motorisch noch lange nicht in der Lage sein
Dich auf irgendeine DAN-Prüfung körperlich (das Tun!) vorzubereiten ...
persönlich halte ich (und auch Du solltest das mit Deinem Anspruch und der Suche, siehe Parallelfaden: "(...) abseits des DJB")
die UKE-Rolle für außerordentlich wichtig, Uke & Tori sind EINS (insbesondere im Invalidenalter

Nein, grundsätzlich!).
Was musst Du tun?
- abspecken, sensomotorisch wieder in Gang kommen ...
sprich:
Du benötigst zur Zeit etwas ganz anderes als ein technikbasiertes Judotraining, auf gar keinen Fall eine Sammlung, Methoden (zum Beispiel Nagewaza-ura no kata ...) ...
Vielleicht kann Dir Judo dabei (der Wiederherstellung, damit Du in absehbarer Zeit an den Startblock der spezifischen Aus/ Weiterbildung gehen kannst) behilflich sein, die Gemeinschaft und die "sanfte Bewegung".
- Gelenke, Sehnen, Bänder, Muskel, Nerven ...
auf Vordermann bringen.
Nimm Dir 'Jupps Worte' zur Uke-Rolle zu Herzen. Mit 70kg und wesentlich verbesserter Beweglichkeit (auch Wahrnehmung!) wirst Du ein gern gesehener UKE sein und bist auch ein guter TORI.
Vorher rate ich Dir (per Ferndiagnose) von Deinem Vorhaben ab. Also, mache Dich schlau --->
wie bringe ich mich selbst wieder auf Vordermann, helfe meinem Organismus ?. Wird eine /die entscheidende Frage sein.
Viel Glück dabei,
HBt.
PS
Judo geht auch mit körperlichen Einschränkungen, doch die Limitierungen bleiben (wenn Du nicht speziell und professionell an Ihnen werkelst).
Als Erstes müssen die überflüssigen Kilogramms purzeln.