Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Hier geht es um die Wettkampforganisation und um Fragen zu den Wettkampfregeln
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Niedersachsenjudoka
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Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

Hallo,

dann will ich mal eine neue Diskussion starten. :D

Kann man es rechtfertigen, dass ein U11er Kind wegen eines Hansokumakes vom Tunier ausgeschlossen wird?

Einerseits ist ja Hansokumake Hansokumake aber andererseits wollen ja alle, dass vor allem die jüngeren Kinder viel Spass am Wettkampf haben.

Vielleicht kann man das ja teilen. Dass bei den eher "leichten" Hansokumakes nur der Kampf verloren ist und bei den "schweren" Hansokumakes der Wettkampfauschluss erfolgt.

Mein Vorschlag:
24) Kawazu-gake anzuwenden. (Den Gegner dadurch zu werfen, daß
ein Bein um das Bein des Gegners geschlungen wird, während
man mehr oder weniger in dieselbe Richtung wie der Gegner blickt
und sich rückwärts auf ihn fallen lässt).
Gruppe der "leichten" Hansokumake
25) Kansetsu-waza (Hebeltechnik) anderswo als am Ellenbogengelenk
anzusetzen.
"Schwerer" Hansokumake (kommt ja fast nie vor)
26) Einen Gegner, der auf dem Rücken liegt, von der Tatami hochzuheben,
um ihn dann wieder auf die Tatami hinunter zu stoßen.
Schwierig. Lass ich noch offen.
27) Das Standbein des Gegners von innen wegzufegen, wenn dieser eine
Technik wie z.B. Harai-goshi etc. ausführt.
Kommt ja auch in der U11 fast nicht vor. Lass ich offen.
28) Die Anweisungen des Kampfrichters nicht zu beachten.
"leichter" Regelverstoss. Kann man drüber streiten.
Genauso über:
29) Während des Wettkampfes unnötige Ausrufe, Bemerkungen oder
Gesten zu machen, die abfällig gegenüber dem Gegner oder dem
Kampfrichter sind.
siehe 28)
30) Irgendeine Handlung zu begehen, die den Gegner gefährden oder
verletzen kann, insbesondere des Gegners Nacken oder
Wirbelsäule, oder die gegen den Geist des Judo ist.
Klarer, "schwerer" Regelverstoss
33) Sich absichtlich nach hinten fallen zu lassen, wenn sich der andere
Kämpfer von hinten am Rücken festklammert und wenn einer der
Kämpfer die Bewegungen des anderen unter Kontrolle hat.
Schwierig lass ich offen.
34) Harte oder metallene Gegenstände zu tragen (bedeckt oder nicht
bedeckt).
"leichter" Regelverstoss (wird ja in U11 kaum angewendet)


Dass daran gefeilt werden muss, ist mir durchaus klar. Würde mich aber über Statements zur Grundidee freuen.
:danke
Gruß
niedersachsenjudoka

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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Hofi »

Hi!
Es gibt doch ohnehin nur Hansoku für Selbstgefährdung, bei denen das Turnier für den Kämpfer im Jugendbereich weitergeht und für Fremdgefährdung und unsportliche Handlung, wo Schluß ist.
Selbstgefährdung, wie z.B. Nackenrolle dürfte U11 selten sein und bei den anderen beiden bin ich durchaus der Meinung, dass das auch in der U11 zu rechtfertigen ist, dass dann das Turnier gelaufen ist.
Bis dann
Hofi
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Lippe
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Lippe »

Ich denke mal, dass das Thema aus der aktuellen Ausgabe des Judo-Magazins (1/08) hergeleitet ist.
Dort findet sich ein Leserbrief, der eben auf diese Fragestellung abzielt. Anton Flegar schreibt dort u.a.:
Der "direkte Hansokumake" und insbesondere der daraus folgende Ausschluss aus dem gesamten Turnier sind bei Jugendlichen nicht zu rechtfertigen.
Weiter schreibt er:
Er [der DJB] tut alles, damit Kinder Spaß an Turnieren bekommen. Daher wäre es logische Konsequenz, Kinder, die meistens unbewusste strafbare Turnierhandlungen begehen, nicht unnötig hart zu bestrafen.
Er regt eine Überarbeitung der Kampfregeln an, so dass ein Hansokumake im Jugendbereich nur einen verlorenen Kampf, aber keinen Turnierausschluss zur Folge hat.


Ich würde im Kinder und Jugendbereich (ich sage mal bis u17) eine solche Regelung auch unterstützen.
Insbesondere, da die Zahl der Hansokumake im Jugendbereich wohl ohnehin ziemlich gering sein dürfte. Zumindest bis u14 kann ich mich momentan an kein einziges erinnern, das ich beobachtet hätte, bei u17 habe ich schon mal ein oder zwei für "Diving" gesehen.

Eine Unterteilung in "leichte" und "schwere" Vergehen, die Hansokumake nach sich ziehen, würde ich nicht vornehmen. Ich denke, die Abschaffung von Chui und Keikoku diente doch gerade dazu, wenigstens etwas mehr Transparenz in die Bestrafungen zu bekommen. Meiner Meinung nach sollte man an dieser Stelle nicht wieder zurück gehen und das Prozedere unnötig kompliziert machen.
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Hofi
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Hofi »

Hi!
Hab nochmal nachgeschaut. In der bayerischen JuSpO steht doch drin, dass man bei "Diving" auch rausgeht, allerdings unter Sonderregel. Es wird allerdings auch ausdrücklich mit dem Schutz des Kämpfers begründet.
Und mal ganz ehrlich, wieso soll das nicht zu begründen sein:
1. selbstgefährdende Techniken, wie die Nackenrolle: mit einmal erklären ist das nicht getan und ich möchte nicht das Geschrei hören, wenn ein Kind sowas macht, deswegen disqualifiziert wird, es im nächsten Kampf antritt und bei der gleichen Aktion verletzt wird.
2. fremdgefährdende Techniken: gilt das gerade gesagte.
3. unsportliches Verhalten: mal ehrlich, wenn da nicht gerechtfertigt ist, dass das Turnier zu Ende ist, wann dann. Lass es ein jeder gegen jeden sein, dann läuft es bißchen blöd, und der, der im ersten Kampf wegen unsportlichem Verhalten disqualifiziert wurde, geht mit Gold nach hause.
Also ganz ehrlich, da seh ich keinen Änderungsbedarf.
Bis dann
Hofi
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Niedersachsenjudoka
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

:danke Lippe :D :D
Gruß
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

Lippe hat geschrieben:Ich denke mal, dass das Thema aus der aktuellen Ausgabe des Judo-Magazins (1/08) hergeleitet ist.
:danke Lippe, genau richtig :D
Gruß
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Simon »

ich habe persönlich noch nie auf einem Turnier erlebt, dass ein Judoka U11 wirklich den ganzen Strafenkatalog bis Hansokumake geschafft hätte... Da muss man schon einiges für tun, dann kann man auch eine Disqualifikation für in Ordnung ansehen...
BadenIkkyu

Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von BadenIkkyu »

Also wenn ein U11-Kind nach 4 Warnschüssen- 1 Belehrung ohne Strafe und 3 Shidos- nicht kapiert, dass es was falsch macht, ist ihm nicht zu helfen und der HSK vollkommen gerechtfertigt - auch wenn es das Turnierende bedeutet. Dann gibts 'n paar Tränen, aber für das nächste Mal ist die Botschaft angekommen und es hat verstanden (der Trainer hoffentlich auch :P ). Die Schwere der Regelverstöße stehen eindeutig in der WKO, wieso dann nochmal welche für die Jugend? Man kann es auch mit den Sonderregelungen übertreiben :BangHead :irre :angry4
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Niedersachsenjudoka
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

@Bden: Es ist nur eine Diskussion.

Wie du siehst bezieht sich meine Grundlage auf den direkten Hansokumake.
Gruß
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Hofi »

@ Baden: In der von Dir beschriebenen Situation geht das Turnnier für das Kind eh weiter. Bei so einem "aufaddierten" Hansoku folgt nämlich kein Turnier-Ausschluß, nur wenn das Hansoku wegen einem schweren Regelverstoß direkt, also unabhängig von irgendwelchen Vorstrafen ausgesprochen wird.
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Ronin
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Ronin »

also ich halte gar nichts vom ständigen Kinderverhätscheln, nur um Ihnen den Spass am Turnier nicht zu verderben...
Bei einem direkten Hansokumake haben die entweder jemand anderem den Spass am Turnier schon versaut (ist zu überlegen, welcher von beiden dann wichtiger ist) oder sich selbst schon so weit gefährdet, dass es besser ist, den Judoka nach Hause zu schicken.

Ich könnte jetzt einige Situationen erzählen, in denen die abgemildeten Sonderregelungen für Kinder (z.B. dass es gar keine Shido mehr gibt etc) auch durchaus von Trainern so negativ ausgenutzt wurden, dass eben diese Sonderregelungen wieder abgeschafft wurden. Das wäre dann am Sinn vorbei. Das Regelwerk sollte so einfach und übersichtlich wie möglich bleiben.
BadenIkkyu

Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von BadenIkkyu »

Genau Ronin so ist nämlich.
Hofi&Niedersachsenjudoka:
Wenn ein direkter Hansoku ausgesprochen wird, hat das Kind schon direkt "Riesen-Mist" gebaut.
Dann finde ich das auch gerechtfertigt. Auch wenn es das vom Trainer so gesagt bekommen hat...
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

So der Riesenmist, wie du es sagst, soll in allen Fällen gleich bewertet werden?

Denke an Diving!!??

Ich meine nicht. Wir können ja die Diskussion für die U20 aufarbeiten.....
Gruß
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von BadenIkkyu »

ähm Niedersachsenjudoka, wir reden hier von den kleinen U11ern. Natürlich gelten je nach AK wieder mehr oder wenig Beschränkungen. Ab u17 darf man (fast) alles, was die Erwachsenen auch dürfen.
Natürlich muß man sich überlegen, ob ein (direkter) HSK wirklich sein muß. Es gibt ja Muß-Betrafungen und Kann-Bestrafungen (auch für Hansoku-make).
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

BadenIkkyu hat geschrieben: Es gibt ja Muß-Betrafungen und Kann-Bestrafungen (auch für Hansoku-make).
Dann gib doch bitte ein Beispiel für eine Kannbestrafung. Keine harte oder metallene Gegenstände am Körper haben????

Ich wurde auch von der Matte geschickt, weil ich nicht wusste, dass ich es nicht darf.
Aber das ist nicht das Thema, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, weiterkämpfen zu können.
Gruß
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Hofi »

@ Baden:
Dass bei einem direkten Hansoku das Turnierende auch bei einem U11 gerechtfertigt ist, hab ich meiner Erinnerung nach nie bestritten.
Was mir dann noch aufgefallen ist, ist, dass es das aufaddierte Hansoku (zumindest in Bayern) für die U11 gar nicht gibt.

Da läuft das so:
1. mal Erklärung
2. mal "Täter" muss in Bankposition
3. mal "Täter" muss in Rückenlage, darf aber ein Bein klammern

jedes weitere mal: "Täter" wird in Haltegriff genommen.

Dementsprechend ist das für mich eine ziemliche Luftdiskussion, denn bei direktem Hansoku wegen Selbst- oder Fremdgefährdung bzw. unsportlichem Verhalten sind wir uns ja wohl einig, oder.

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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

Hofi hat geschrieben: Da läuft das so:
1. mal Erklärung
2. mal "Täter" muss in Bankposition
3. mal "Täter" muss in Rückenlage, darf aber ein Bein klammern
jedes weitere Mal: "Täter" wird in Haltegriff genommen.
Höre ich jetzt das 1. Mal.

Es gibt also kein Shido auf der Anzeigetafel?
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von BadenIkkyu »

Niedersachsenjudoka: Harte / metallene Gegenstände sind, soweit ich weiss, eine Muss-Bestrafung, weil verletzungsgefährlich. Das wird jedem Anfänger erklärt....
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Niedersachsenjudoka »

Der KR schickt z.B die Kämpferin, die z.B was metallenes in der Haarspange hat, wieder von der Matte, damit sie das entfernen kann.
Gruß
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Re: Hansokumake = Auschluss vom Tunier U 11

Beitrag von Ronin »

Niedersachsenjudoka hat geschrieben:Ich wurde auch von der Matte geschickt, weil ich nicht wusste, dass ich es nicht darf.
Aber das ist nicht das Thema, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, weiterkämpfen zu können.
zunächt: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" ist ein Grundsatz der zieht sich durch jedes mir bekannte Regularium, also auch im Judo.
Und ich bin mir sicher, dass jeder der auf ein Turnier geht (egal was er grad fürn Bock geschossen hat) würde gerne weiterkämpfen.
Trotzdem müssen alle die Regeln lernen, je früher desto besser.
Woher soll denn ein kleiner U11er (oder bei uns in Baden U10er) wissen, was eine Handlung gegen den Geist des Judo ist...
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