Khabarelli
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Was ist Kawarelli ein Eingang oder was???
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- 3. Dan Träger
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Hallo erstmal ...
Du meinst sicherlich Khabarelli. Khabarelli ist ein Wurf.
Siehe hier: http://www.judo-praxis.de/Technik/Techn ... relli.html
Der Wurf ist auch unter dem Namen Sode-gaeshi bekannt:
Du meinst sicherlich Khabarelli. Khabarelli ist ein Wurf.
Siehe hier: http://www.judo-praxis.de/Technik/Techn ... relli.html
Der Wurf ist auch unter dem Namen Sode-gaeshi bekannt:
Gruß
Jochen
Jochen
- Hofi
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Und ich dachte immer er wäre ein georgischer ehemaliger Weltklasse-Kämpfer, der jetzt dort auch Nationaltrainer ist und nach dem eine Wurftechnik benannt wurdeDer Müller hat geschrieben:Hallo erstmal ...
Du meinst sicherlich Khabarelli. Khabarelli ist ein Wurf.

Bis dann
Hofi
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.
Heimat ist dort, wo man von der Dorfbevölkerung, die einen duzt, gelyncht wird.
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- LenDa
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Hi
event. meint Faith aber auch den Kawaeshi-Eingang...
David
event. meint Faith aber auch den Kawaeshi-Eingang...
Grußhttp://www.judo-steinbach.de/judo-judowurf&wurf=8.html hat geschrieben:Kawaeshi-Eingang:
Der Kawaeshi-Eingang ist eine traditionelle Japanische Eingangsform, die bei den höheren Jugenden für O-Goruma oder Ashi-Guruma verlangt werden kann, aber mit vielen Würfen funktioniert. Sie ermöglicht einen engen Körperkontakt zum Wurf. Da Tori sich auf einem Bein drehen muss, ist dieser Eingang schwierig.
Beim Tai-Otoshi mit Kawaeshi greifen Uke und Tori normal. Tori läuft mit seinem linken Fuß diagonal mit einen Schritt außerhalb von Ukes linken Fuß. Tori dreht seinen ganzen Körper auf dem Linken Fuß bis er genau vor Uke steht und beide in eine Richtung schauen. Das Bein wird dabei wie bei dem ersten Tai-Otoshi gestreckt.
David
Zuletzt geändert von LenDa am 08.08.2007, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
Judo beim Post SV Düsseldorf www.judokas.net.
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- 3. Dan Träger
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Möglich
hier haben wir schon einen sehr ausführlichen Faden dazu
http://www.dasjudoforum.de/forum/viewtopic.php?t=1974
hier haben wir schon einen sehr ausführlichen Faden dazu
http://www.dasjudoforum.de/forum/viewtopic.php?t=1974
Gruß
Jochen
Jochen
Re:
Ich denke, er wurde jetzt Obi Tori Ashi Dori getauft. Falls wir hier von dem "umgekehrten UchiMata" diesem "Brachialausheber" reden. Benannt vormals nach dem schon erwähnten Georgier.Der Müller hat geschrieben:Hallo erstmal ...
Du meinst sicherlich Khabarelli. Khabarelli ist ein Wurf.
Siehe hier: http://www.judo-praxis.de/Technik/Techn ... relli.html
Der Wurf ist auch unter dem Namen Sode-gaeshi bekannt:
Re: Kawarelli
Hallo, alle zusammen hier im Forum,
ich habe in meiner Kindheit und Jugend Freistil-Ringen (13 Jahre) gemacht, bevor ich mit 31 dann den Geiko-Gi anzog, um mich seitdem (7 Jahre) mit Budo zu beschäftigen.
Nun aber zum Thema Kawarelli. Diesen Wurf kenne ich aus dem Freistil-Ringen in sehr ähnlicher Form als Beinschleuder. Dieser Wurf ist einer der anspruchvollsten Techniken im kraftbetontem Ringen und kann nur von sehr guten Kämpfern, die sowohl kräftemäßig als auch technisch ihren Gegnern überlegen sind, im Wettkampf ausgeführt werden. Im Ringen wird allerdings mit dem linken Arm des Gegners rechter Oberarm umklammert, das rechte Bein hochgerissen und gleichzeitig mit dem linken Bein abgesprungen.
Fürs Judo muss man aber sagen, dass dieser Wurf dem oberstem Prinzip Seiryoku Zen`Yo NICHT entspricht, aus eigener langjähriger Erfahrung auf der Ringermatte.
Übrigens, mein Onkel, der in den 1950ern ein erfolgreicher Ringer war, sagte zur Beinschleuder "Russenschleuder", er erzählte mir, diese Technik stamme aus dem Kaukasus.
ich habe in meiner Kindheit und Jugend Freistil-Ringen (13 Jahre) gemacht, bevor ich mit 31 dann den Geiko-Gi anzog, um mich seitdem (7 Jahre) mit Budo zu beschäftigen.
Nun aber zum Thema Kawarelli. Diesen Wurf kenne ich aus dem Freistil-Ringen in sehr ähnlicher Form als Beinschleuder. Dieser Wurf ist einer der anspruchvollsten Techniken im kraftbetontem Ringen und kann nur von sehr guten Kämpfern, die sowohl kräftemäßig als auch technisch ihren Gegnern überlegen sind, im Wettkampf ausgeführt werden. Im Ringen wird allerdings mit dem linken Arm des Gegners rechter Oberarm umklammert, das rechte Bein hochgerissen und gleichzeitig mit dem linken Bein abgesprungen.
Fürs Judo muss man aber sagen, dass dieser Wurf dem oberstem Prinzip Seiryoku Zen`Yo NICHT entspricht, aus eigener langjähriger Erfahrung auf der Ringermatte.
Übrigens, mein Onkel, der in den 1950ern ein erfolgreicher Ringer war, sagte zur Beinschleuder "Russenschleuder", er erzählte mir, diese Technik stamme aus dem Kaukasus.
Mit freundlichen Grüßen
Jobi
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.
Jobi
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- judoka50
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Re: Kawarelli
Der Wurf kommt ja auch tatsächlich aus dem Ringen und zwar aus dem Sambo. Ins Judo gekommen ist er durch Shotan Khabarelli, Georgischer Natinalcoach und Olympiateilnehmer von Moskau 1980.
Hier mal aus der Bewegung:
Hier mal aus der Bewegung:
Viele Grüße
U d o
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- Chosen One
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Re: Re:
Soweit ich mich erinnere, sagt der Kodokan, dass der "Khabarelli" in die Kategorie Sukui-nage gehört. Die IJF will ihn dagegen als eigenständigen Wurf haben. Im Gegensatz zu den 67 Würfen des Kodokan hat die IJF 69 Würfe. Es kommen Ko-uchi-makikomi (beim Kodokan unter Ko-uchi-gari geführt) und Obi-tori-gaeshi (so der IJF Name des "Khabarelli") hinzu.DrCox hat geschrieben:Ich denke, er wurde jetzt Obi Tori Ashi Dori getauft. Falls wir hier von dem "umgekehrten UchiMata" diesem "Brachialausheber" reden. Benannt vormals nach dem schon erwähnten Georgier.
Beste Grüße Matthias
Null Toleranz der Intoleranz.
Re: Re:
Der Obi-Tori-Gaeshi http://www.judokan.co.il/UserFiles/sumi%20gasi.jpg wurde schon in den 80ern erwähnt und ist z.B. ein Konter auf einen Rio-Ashi-Dori, aber sicher kein Khabarelli.
Zuletzt geändert von Fritz am 28.01.2009, 00:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat des Vorgängerbeitrags entfernt, Großschreibungen eingebaut.
Grund: Vollzitat des Vorgängerbeitrags entfernt, Großschreibungen eingebaut.
- judoka50
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Re: Khabarelli
Der von Dir eingefügte Link ist leider kein Khabarelli - der Link http://www.judo-praxis.de/Technik/Techn ... relli.html macht dies recht deutlich.
Übrigens ist ein klassischer Konter gegen Rio ashi dori der Taware gaeshi. Für einen Khabarelli ist der Gegner dann schon zu weit unten.
http://www.nwdk.de/kreise/hamm-unna/ani ... gaeshi.gif
Übrigens ist ein klassischer Konter gegen Rio ashi dori der Taware gaeshi. Für einen Khabarelli ist der Gegner dann schon zu weit unten.
http://www.nwdk.de/kreise/hamm-unna/ani ... gaeshi.gif
Viele Grüße
U d o
U d o
Re: Khabarelli
Sollte Dein Beitrag sich auf meinen beziehen, muss ich zustimmen, der von mir verlinkte Obi-Tori-Gaeshi, ist kein Khabarelli, genau das wollte ich allerdings deutlich machen, um dem Beitrag von Chosen One zu widersprechen, welcher vorschlug, Obi-Tori-Gaeshi sei der neue Name des Khabarelli und nicht, wie von mir vorgeschlagen Obi-Tori-Ashi-Dori.
Hoffentlich erhellend
C
Hoffentlich erhellend
C
Re: Khabarelli
Hab ich das richtig verstanden: Du hast vorgeschlagen, dass der "Khabarelli" künftig "Obi-Tori-ashi-dori" heißen soll?DrCox hat geschrieben:Sollte Dein Beitrag sich auf meinen beziehen, muss ich zustimmen, der von mir verlinkte Obi-Tori-Gaeshi, ist kein Khabarelli, genau das wollte ich allerdings deutlich machen, um dem Beitrag von Chosen One zu widersprechen, welcher vorschlug, Obi-Tori-Gaeshi sei der neue Name des Khabarelli und nicht, wie von mir vorgeschlagen Obi-Tori-Ashi-Dori.
Hoffentlich erhellend
C
Weil weiter oben steht:
Also: benannt nach Khabarelli wurde er vormals - und jetzt heißt er anders. Frage: welche Judo-Organisation hat ihn denn nun getauft, bzw. umgetauft? Und warum nennst du die Technik einen "Brachialausheber"?DrCox hat geschrieben: Ich denke, er wurde jetzt Obi Tori Ashi Dori getauft. Falls wir hier von dem "umgekehrten UchiMata" diesem "Brachialausheber" reden. Benannt vormals nach dem schon erwähnten Georgier.
I founded a new system for physical culture and mental training as well as for winning contests. I called this "Kodokan Judo",(J. Kano 1898)
Techniques are only the words of the language judo (Cichorei Kano, 24.12.2008)
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Re: Re:
Exakt so ist es!Chosen One hat geschrieben:Soweit ich mich erinnere, sagt der Kodokan, dass der "Khabarelli" in die Kategorie Sukui-nage gehört. Die IJF will ihn dagegen als eigenständigen Wurf haben. Im Gegensatz zu den 67 Würfen des Kodokan hat die IJF 69 Würfe. Es kommen Ko-uchi-makikomi (beim Kodokan unter Ko-uchi-gari geführt) und Obi-tori-gaeshi (so der IJF Name des "Khabarelli") hinzu.DrCox hat geschrieben:Ich denke, er wurde jetzt Obi Tori Ashi Dori getauft. Falls wir hier von dem "umgekehrten UchiMata" diesem "Brachialausheber" reden. Benannt vormals nach dem schon erwähnten Georgier.
Beste Grüße Matthias
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Re: Khabarelli
Im "deutschen Daigo" steht auf Seite 107f. ein Beitrag über "Khabarelli als Name einer Wurftechnik" - sehr lesenswert. Dort läuft er - wie bereits vorher erwähnt - unter der Technik Sukui-Nage.
Ich selbst kannte "Khabarelli" bisher nur als Griffart (z.B. auch bei O-Soto-Gari) - man lernt halt nie aus.
Ich selbst kannte "Khabarelli" bisher nur als Griffart (z.B. auch bei O-Soto-Gari) - man lernt halt nie aus.
Re: Khabarelli
Der mittlerweile fast 51-jährige Shota Khabarelli, der 1980 in Moskau Olympiasieger -78kg wurde und derzeit als georgischer Nationalcoach arbeitet, war nicht der erste, der mit einem Khabarelli berühmt wurde.
Shota Chochosvilli, ein anderer Georgier, hatte 1972 die Judowelt in Aufruhr gebracht, als er mit dieser Sambotechnik Olympiasieger in der Klasse bis 93 kg wurde (und im Finale den Briten Starbrook schlagen konnte). Khabarelli setzte erst 8 Jahre später in Moskau mit seinem Finalsieg über den Kubaner Juan Ferrer sein Wettkampf-Glanzlicht, dem daneben "nur" 4 Medaillen auf Europameisterschaften sowie eine WM-Medaille gelangen. Er gewann jedoch merkwürdigerweise niemals einen nationalen Titel in der UdSSR.
Berühmt wurde Khabarelli durch seinen Griffkampf, bei dem er immer wieder versuchte, in den Gürtel auf dem Rücken von Uke zu fassen, um dann entweder zu Harai-goshi, O-uchi-gari, O-soto-gari oder eben zu "Khabarelli" zu kommen.
Seine Erfolge als Trainer übertreffen seine eigenen Wetkampferfolge bei weitem.
Im Buch "Russian Judo" von Alexander Iatskevitch, auf dem Khabarelli mit seinem Spezialwurf auf dem Titel zu sehen ist, wird dieser Wurf als einer der erfolgreichsten Techniken des Chidaoba, des georgischen Ringkampfs angesehen. Es sieht aus, als müsse man gewaltige Kraftanstrengungen unternehmen, aber wenn er gut ausgeführt wird, fühlt sich dieser Wurf vollkommen leicht an - mehr als ob man ein Rad dreht an Stelle des Anhebens eines toten Gewichts. Diese Technik ist inzwischen überall auf der Welt zu sehen und sowohl von Männer als auch von Frauen in nahezu allen Gewichtsklassen mit Erfolg eingesetzt worden, nicht nur von russischen oder georgischen Kämpfern.(vgl. Iatskevitch 1999, S.3)
Seit einigen Jahren darf man bei einem Khabarelli- Ansatz das Bein des Gegners nicht mehr umschlingen ("Kawazu-gake Verbot!") und wenn ab kommenden Jahr der Griff unterhalb des Gürtels nicht mehr erlaubt ist, wird dies zusätzlich dazu führen, dass man diese sehr schöne Judotechnik noch weniger im Wetkampf zu sehen bekommen wird.
Jupp
Shota Chochosvilli, ein anderer Georgier, hatte 1972 die Judowelt in Aufruhr gebracht, als er mit dieser Sambotechnik Olympiasieger in der Klasse bis 93 kg wurde (und im Finale den Briten Starbrook schlagen konnte). Khabarelli setzte erst 8 Jahre später in Moskau mit seinem Finalsieg über den Kubaner Juan Ferrer sein Wettkampf-Glanzlicht, dem daneben "nur" 4 Medaillen auf Europameisterschaften sowie eine WM-Medaille gelangen. Er gewann jedoch merkwürdigerweise niemals einen nationalen Titel in der UdSSR.
Berühmt wurde Khabarelli durch seinen Griffkampf, bei dem er immer wieder versuchte, in den Gürtel auf dem Rücken von Uke zu fassen, um dann entweder zu Harai-goshi, O-uchi-gari, O-soto-gari oder eben zu "Khabarelli" zu kommen.
Seine Erfolge als Trainer übertreffen seine eigenen Wetkampferfolge bei weitem.
Im Buch "Russian Judo" von Alexander Iatskevitch, auf dem Khabarelli mit seinem Spezialwurf auf dem Titel zu sehen ist, wird dieser Wurf als einer der erfolgreichsten Techniken des Chidaoba, des georgischen Ringkampfs angesehen. Es sieht aus, als müsse man gewaltige Kraftanstrengungen unternehmen, aber wenn er gut ausgeführt wird, fühlt sich dieser Wurf vollkommen leicht an - mehr als ob man ein Rad dreht an Stelle des Anhebens eines toten Gewichts. Diese Technik ist inzwischen überall auf der Welt zu sehen und sowohl von Männer als auch von Frauen in nahezu allen Gewichtsklassen mit Erfolg eingesetzt worden, nicht nur von russischen oder georgischen Kämpfern.(vgl. Iatskevitch 1999, S.3)
Seit einigen Jahren darf man bei einem Khabarelli- Ansatz das Bein des Gegners nicht mehr umschlingen ("Kawazu-gake Verbot!") und wenn ab kommenden Jahr der Griff unterhalb des Gürtels nicht mehr erlaubt ist, wird dies zusätzlich dazu führen, dass man diese sehr schöne Judotechnik noch weniger im Wetkampf zu sehen bekommen wird.
Jupp
Re: Khabarelli
Ich denke, man muss zwischen "Khabarelli (-Wurf)" als Sukui- Nage und "Khabarelli- Fassart" (http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... 0%26um%3D1) unterscheiden: die Fassart dürfte 2010 auch noch erlaubt sein und daher praktiziert werden
Re: Khabarelli
Erst einmal vielen Dank für die schöne Zusammenfassung - und dass der "Khabarelli" bei korrekter Ausführung eigentlich gar nicht so viel Kraft erfordert konnte ich selbst oft genug feststellen.
Wenn Tori (mit seiner rechten Hand) diagonal über Ukes Schulter bis in den Gürtel greift, dann hat er in diesem Moment
a) keine Kontrolle über Ukes linke Hand und
b) seinen rechten Fuß relativ dicht bei Uke
Das ermöglicht Uke eine Beinfasstechnik, einen "Abtaucher" o.ä. Dies wird aber für Uke nach der Regeländerung nicht mehr möglich sein, da verboten. Also: was heute ziemlich riskant für Tori ist, wird morgen relativ risikolos möglich sein, da einige Gegenmittel für Uke verboten sind.
Ist der Griff erst einmal erkämpft, hat Uke große Probleme mit der Verteidigung. Tori kann ganz leicht durch Antäuschen einer Hüfttechnik einen Konter mit "Te-guruma" provozieren und Uke einen Shido "anhängen". Dem armen Uke werden nicht viele Alternativeng bleiben, um aus dieser Situation wieder heraus zu kommen - jedenfalls deutlich weniger als jetzt.
Nun ist das Greifen des Beins nach einem eigenen ernsthaften Angriff weiterhin erlaubt. Man muss also nur aus dem diagonalen Griff eine Technik wie O-uchi-gari oder Uchi-mata ansetzen. Aus diesem Angriff heraus lässt sich dann wunderbar ein "Khabarelli" entwickeln. Uke wird das eigentlich nur mit einem eigenen Angriff - z.B. Sasae-tsurikomi-ashi - verhindern können - den wiederum kann Tori mit einem Beinfasser kontern, weil er die entsprechende Hand ohnehin "frei" hat.
Wenn man es nie gemacht hat, wird man es möglicherweise nicht so einfach verstehen können - aber ich würde gerade in dieser Situation wieder verstärkt "Khabarelli" trainieren lassen.
Ich habe lange darüber nachgedacht - und komme zu einem gegenteiligen Ergebnis. Ich denke, der "Khabarelli" wird eine Renaissance erleben. Warum?Jupp hat geschrieben:... und wenn ab kommenden Jahr der Griff unterhalb des Gürtels nicht mehr erlaubt ist, wird dies zusätzlich dazu führen, dass man diese sehr schöne Judotechnik noch weniger im Wettkampf zu sehen bekommen wird.
Wenn Tori (mit seiner rechten Hand) diagonal über Ukes Schulter bis in den Gürtel greift, dann hat er in diesem Moment
a) keine Kontrolle über Ukes linke Hand und
b) seinen rechten Fuß relativ dicht bei Uke
Das ermöglicht Uke eine Beinfasstechnik, einen "Abtaucher" o.ä. Dies wird aber für Uke nach der Regeländerung nicht mehr möglich sein, da verboten. Also: was heute ziemlich riskant für Tori ist, wird morgen relativ risikolos möglich sein, da einige Gegenmittel für Uke verboten sind.
Ist der Griff erst einmal erkämpft, hat Uke große Probleme mit der Verteidigung. Tori kann ganz leicht durch Antäuschen einer Hüfttechnik einen Konter mit "Te-guruma" provozieren und Uke einen Shido "anhängen". Dem armen Uke werden nicht viele Alternativeng bleiben, um aus dieser Situation wieder heraus zu kommen - jedenfalls deutlich weniger als jetzt.
Nun ist das Greifen des Beins nach einem eigenen ernsthaften Angriff weiterhin erlaubt. Man muss also nur aus dem diagonalen Griff eine Technik wie O-uchi-gari oder Uchi-mata ansetzen. Aus diesem Angriff heraus lässt sich dann wunderbar ein "Khabarelli" entwickeln. Uke wird das eigentlich nur mit einem eigenen Angriff - z.B. Sasae-tsurikomi-ashi - verhindern können - den wiederum kann Tori mit einem Beinfasser kontern, weil er die entsprechende Hand ohnehin "frei" hat.
Wenn man es nie gemacht hat, wird man es möglicherweise nicht so einfach verstehen können - aber ich würde gerade in dieser Situation wieder verstärkt "Khabarelli" trainieren lassen.
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