In meiner Übungsgruppe (U11)-U14-U17 zeige ich
auch den jüngeren Hebel und Würger.
Damit wissen sie, was
das ist und können es im Randori gegen die Älteren auch einsetzen und
sind vor allen nicht komplett verstört, wenn sie selbst mal Uke sind.
Die Älteren nehmen aber auch Rücksicht auf die jüngeren, bzw.
sprechen sich auch vor den Randoris mit diesen ab.
Bei Wettkämpfen U9/U11(/U14) ist es mittlerweile schon so,
daß vorher geklärt wird, welche Regeln gelten (ob mit Koka oder ohne,
Tani-Otoshi & co, Beingreifer erlaubt od. nicht usw...)
und dann wird eben nochmal
vom Trainer draufhingewiesen, keine Würgen/Hebeln in der U11, keine
Würgen in der U14. Klappt ganz gut.
Persönlich sehe ich noch nen Sinn im U11-er Würgeverbot, meinethalben
auch noch Hebelverbot, aber danach halte ich diese künstlichen
Technikbeschränkungen schon für sehr zweifelhaft, insbesonders
diese Unsitte mit "Ippon bei 'sichtbarer' Hebelwirkung" - wann bitte
sollen sie denn lernen, rechtzeitig abzuschlagen?
Erst in der U17 - wenn schon
höhere Kräfte auf den Arm einwirken? - gruselige Vorstellung...
