Einige Fragen zum DDK

Hier geht es um Fragen zur Vereinsarbeit, Verbänden und Organisationen
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Judomax
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Beitrag von Judomax »

Bei uns ist es so, dass zuerst die Vorkentnisse abgefragt werden und dann die Stand und Bodentechniken.

Gruß Max
PS: Dachte die KyuPO wäre in ganz Deutschland einheitlich :?
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judoka50
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Beitrag von judoka50 »

ja - aber es gibt immer Ausnahmen von der Regel, die nennt man dann Ausführungsbestimmungen innerhalb der Länder.
Ist doch an sich auch nicht erforderlich zu prüfen. Wenn Du vor einem halben Jahr eine Prüfung hattest, konntest Du es doch - oder.
Es soll zu Hilfe genommen werden, wenn ein Prüfling, sagen wir mal Prüfungsangst oder so hat. Wenn ich also als Prüfer sehe, der hat sich vorbereitet, ist nur wahnsinnig aufgeregt, dann hilft es in meiner Entscheidung, wenn ich mir ansehe, was vom letzten Mal noch so hängen geblieben ist. Außerdem macht das meist ruhiger, da man die Würfe ja schon mal vorgeführt hat. Ist da natürlich auch nichts mehr..???
Entweder ist er dann beim letzten Mal so durchgerutscht oder ist tatsächlich schlecht. Dann muss er halt für seine Leistungen eine längere Vorbereitungszeit in Kauf nehmen - oder es war halt keine Vorbereitungs- sondern eine Wartezeit.
Viele Grüße
U d o
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Hofi
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Beitrag von Hofi »

judoka50 hat geschrieben:Bedeutet das, daß er dann sofort den nächsten bekommt?
Oder macht ihr es so wie wir auch, daß der Kenntnisstand des aktuellen Gürtels überprüft und bestätigt wird.
Ich mache es allerdings dann auch so, sollte der Kenntnisstand nicht ausreichen, hat man sehr oft von priv. Schulen, dann prüfe ich so weit zurück, dass es irgendwo nach unten hin passt. Damit muss er dann halt leben, denn ich kann ihm z. b. nicht blau lassen, wenn er nur so viel kann wie ein orange Gurt.


(ps.: das gibt es tatsächlich, dass manche noch weniger können, als der DJB fordert :ironie3 )
Mach ich bißchen anders (zumindest bei denen die ich als Trainer betreue). Da wird mit der Anerkennung (nicht mit Ausstellung des Passes oder den Jahres-Sichtmarken) gewartet, bis ich ihm das Zeug für seinen Gürtel beigebracht hab (in der Regel inkl. Programm für den nächsten Gürtel) und dann lass ich die Überprüfung und Anerkennung im Rahmen der Prüfung zum nächsthöhreren Gürtel machen. Es sei denn, ich brauch ihn für die Mannschaft. Aber das war zuletzt nur einmal der Fall mit nem Kind das aus Italien kam und da ging es vom Alter her nicht, orange mit gerade mal 8 war nicht drin. Und der Junge war heilfroh als er endlich seinen DJB-Gelbgurt tragen durfte und nicht mehr mit dem italienischem Organge-Gurt das Gelb-Programm üben musste ;)
Bei privaten Schulen ohne Verbandszugehörigkeit geht es auch nicht anders, als dass man den Einzelfall prüft, ob es passt.
Aber bei größeren Verbänden (wie viele gibts denn da schon in Deutschland) könnte man sich meiner Meinung ja wirklich zusammensetzen und abklären, dass man (trotz Unterschieden in POen) die Gürtel beim Verbandswechsel ohne Überprüfung übernehmen kann.

Und zu den Vorkenntnissen und man hat es ja vor sechs Monaten gekonnt: In Bayern werden sie als Pflichtfach geprüft und können bei Versagen auch nicht ausgeglichen werden. Bei einer Braungurt-Prüfung, bei der ich nur als Beisitzer dabei war, hätte man nach diesem Fach für fast alle (und es waren sehr gute Wettkämpfer dabei) die Prüfung eigentlich beenden können, wenn man böse sein hätte wollen. Da hat eigentlich nichts davon im ersten Versuch funktioniert.
Bis dann
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Beitrag von judoka50 »

Klappt anscheinend doch besser mit dem Anerkennen, als manche glauben.
Ich mache die Bestätigung für den aktuellen Gürtel immer lieber so schnell wie möglich, da man ja bis zur "nächsten Prüfung" auch die Vorbereitungszeit durch Eintritt in den DJB, sprich Verein, erfüllt haben muss. Die 6 Monate braucht man dann nicht zu warten.

Den Gedanken mit einer Einigung der Verbände - na ja - wäre nicht schlecht, aber ob das jemals klappt wage ich zu bezweifeln. Da ist es einfacher, dass man an der Basis einfache Lösungen durchführt. Denn was würde eine Einigung bringen - außer neue Versionen oder Änderungen in den PO - egal welchen Verbandes.

Du hast Recht, das Fach Vorkenntnisse kann nicht zum Ausgleich herangezogen werden. Daher sage ich meinen Prüfern, sie mögen es offen lassen und erst die anderen Bereiche prüfen. Tauchen dort keine berauschenden Ergebnisse auf lasse ich z.B. die Note im Stand erst mal offen, schaue mir die Vorkenntnisse an und entscheide dann ob er nichts kann, oder halt "nur kein Prüfungsmensch" ist.

Das Problem, welches Du angesprochen hast mit den Kämpfern, ist leider weit verbreitet. Ich verstehe es auch nicht, aber manche Vereine behaupten, dass sie bei dem vielen Wettkampftrainig keine Zeit für eine ordentliche Prüfungsvorbereitung haben. Was da raus kommt, ist das was Du auch von der Braungurtprüfung schilderst.
Das Wissen vieler junger Kämpfer ist in Bezug auf das Prüfungsprogram einfach -0. Spätestens bei der Dan Vorbereitung oder bei den ÜL Lehrgängen dürfen die Referenten sich dann damit abmühen, die Versäumnisse der Trainer wieder aufzuarbeiten.
Obwohl es für mich unverständlich ist - ein guter Kämpfer muss doch auch innerhalb von 2 Wochenenden in der Lage sein, sein Prüfungsprogram zu beherschen.
Ich frage mich dann, wo die Vereine ihre Nachwuchs ÜL herholen, bzw. was die dann den Kindern beibringen sollen. Denn die schlecht ausgebildeten Kämpfer können es nicht.
(Natürlich nicht alle......!!!! -bevor jetzt der eine oder ander an die Decke geht.) Aber die Erfahrung lehrt es halt so.
Viele Grüße
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Hofi
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Beitrag von Hofi »

judoka50 hat geschrieben:Ich mache die Bestätigung für den aktuellen Gürtel immer lieber so schnell wie möglich, da man ja bis zur "nächsten Prüfung" auch die Vorbereitungszeit durch Eintritt in den DJB, sprich Verein, erfüllt haben muss. Die 6 Monate braucht man dann nicht zu warten.

Den Gedanken mit einer Einigung der Verbände - na ja - wäre nicht schlecht, aber ob das jemals klappt wage ich zu bezweifeln. Da ist es einfacher, dass man an der Basis einfache Lösungen durchführt. Denn was würde eine Einigung bringen - außer neue Versionen oder Änderungen in den PO - egal welchen Verbandes.
Den Eintritt in den DJB hab ich ja mit Ausstellung des Passes und kleben der Sichtmarke. Damit ist auch die Versicherung erledigt. Und da ich im Training kein Problem mit nem Gürtel aus einem anderen Verband hab (solange das Mitglied bei uns Beitrag zahlt :ironie3 ), ist es einfach der zusätzliche Weg zum Prüfungsbeauftragten, den ich mir spare.

Und die Einigung der Verbände: Muss denn da immer alles dann mit Änderungen der Ordnungen verbunden sein. Kann man nicht auch mal akzeptieren, dass man auf unterschiedlichen wegen zum gleichen Ziel sprich Niveau kommt. Und ob die Wege zum gleichen Zeil führen, müsste man sich halt zusammensetzen. Wenn man sich nicht einigt, kann man immer noch das vorhandene, funktionierende System weitermachen.

Schlimmer finde ich wie gesagt, dass die Prüfungsvorbereitungen gerade bei den erfolgreichen Vereinen teilweise miserabel sind. Die Einführung der bezirks-zentralen Braungurt-Prüfungen hat das ziemlich deutlich gemacht. Aber das wäre ein Theme für nen eigenen Thread.
Bis dann
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Beitrag von Lin Chung »

Hallo Udo
Bedeutet das, daß er dann sofort den nächsten bekommt?
Nein, das bedeutet das nicht.
Bedenke, auf der Urkunde steht der Spruch: "berechtigt und verpflichet".
und deshalb darf er den Gurt den er woanders bekommen hat auch tragen.
Nur wie gesagt zur nächsten Gürtelprüfung muss er eben das Fehlende nachholen.

Denke mal an die Leute, die nach 10 Jahren oder mehr wieder mit dem Judo anfangen, willst du die auch zurückstufen, weils sie nicht mehr den Kenntnisstand von Heute haben?

Gruss
LC
Grüße
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Beitrag von Judomax »

Das ist dann wirklich knifflig. Denn ich bezweifle, dass man nach 10 Jahren jede Technik noch kann. :? Aber er wusste es ja mal alles... Da haben wir dann ein Problem. Aber man verlernt ja die Bewegungen nicht und desshalb müssten die Techniken wieder schnell zu erlernen sein oder?

Gruß Max
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Beitrag von judoka50 »

Beim Wiedereinsteiger ist das ja klar, da es in seinem Pass steht.

Bei dem der gewechselt hat, sind zwei Probleme.
Wenn er sofort "kämpfen" will, mache ich eine sofort "Überprüfung" für die keine Vorbereitungszeit nötig ist. (Klar hat der Verband dann auch schon mal das Geld für eine Prüfungsmarke.)

Bei der zweiten Version, wenn es nicht so eilig ist und er den nächst höheren Gurt haben möchte, dann muss - ab Ausstellung des DJB Passes die Vorbereitungszeit zur nächsten Prüfung erfüllt sein.
Im Grunde also nicht anders als bei einem Anfänger bis zur ersten Prüfung.

Hoffe, dass es so verständlicher ist.
Viele Grüße
U d o
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Beitrag von Judomax »

Heureka jetzt hab sogar ich es geschnallt :eusa_dance

Gruß Max
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Beitrag von mvistein »

Judomax hat geschrieben:Das ist dann wirklich knifflig. Denn ich bezweifle, dass man nach 10 Jahren jede Technik noch kann. :?
Das kann ich durchaus bestätigen, ich habe nach etwas mehr als 10 Jahren Pause eigentlich gar nichts mehr gekonnt.
Aber er wusste es ja mal alles... Da haben wir dann ein Problem. Aber man verlernt ja die Bewegungen nicht und desshalb müssten die Techniken wieder schnell zu erlernen sein oder?
Das hängt wohl von vielen Faktoren ab. So grundlegene Sachen wie Fallschule hab ich recht schnell wieder hinbekommen, am Rest wird noch gearbeitet :D

Mit dem Pass war das größte Problem, den überhaupt wieder zu finden ...

Viele Grüße,

Michael
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Beitrag von Judomax »

Was ist eigendlich wenn man aufhört und den Pass dann wegschmeißt???
Dann gibts wirklich Probleme oder?


Gruß Max
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Fritz
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Beitrag von Fritz »

Judomax hat geschrieben:Was ist eigendlich wenn man aufhört und den Pass dann wegschmeißt???
Dann gibts wirklich Probleme oder?
Wenn Du Deine Prüfungsurkunden noch hast, ist es kein Problem,
dann wird einfach ein neuer Paß ausgestellt und die nächste
Prüfung ordnungsgemäß eingetragen, evt. auch die letzte, falls es
wegen der Kämpferei wichtig ist.
Haste die Prüfungsurkunden nicht, kannst Du nur hoffen, daß Du
noch weißt, wann u. wo ungefähr Du die letzte
Prüfung gemacht hast und der zuständige Landesverband
diese auf einer archivierten Prüfungs-Liste wiederfindet.
Wenn die Liste aus irgendeinem unerfindlichen Grund nicht
archiviert wurde oder nicht auffindbar ist, dann wird es eng. :-(
Evt. kannste Du noch an den letzten Prüfer rantreten, ob dieser
sich an Dich erinnert bzw. noch eine Liste aufgehoben hat...
Mit freundlichem Gruß

Fritz
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Beitrag von Judomax »

Hm... Dann ist man wirklich aufgeschmissen.
Was lernen wir daraus?
=> Nicht mit Judo aufhören ;)

Gruß Max
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Beitrag von Fritz »

Und selbst wenn: Nie Urkunden, Päße u.ä. wegschmeißen :-)
Es kommt der Tag, wo man es bereut...
Mit freundlichem Gruß

Fritz
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Beitrag von judoka50 »

Hallo - in NRW bekommt der KDV nach der Prüfung die Pässe mit 2 Listen zur Kontrolle und Unterschrift. (In einigen Kreisen stempeln die Prüfer die Pässe auch vor Ort).
Die Prüfungsliste wird ebenfalls abgestempelt und mit Prüfvermerk versehen. Danach behält der Verein eine Liste und die zweite Liste wird beim Kreis Dan Vorsitzenden archiviert.
(Wenn die dann etwas raussuchen sollen, dann benötigen sie zumindest Jahr - Monat und Verein) Ansonsten müsste normalerweise der Verein auch alles haben. Bei, in meinem Kreis 25 Vereinen mit mindestens 2 Prüfungen im Jahr, wäre es sonst eine ganz schöne Suche.
Viele Grüße
U d o
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Beitrag von Hofi »

Hi!
In Bayern hat normalerweise der Bezirksprüfungsbeauftragte und der Verein je eine Liste. Wenn man Jahr, am besten Monat und Verein, bei dem die Prüfung war kennt, hat man gute Chancen, dass man es bei einem der beiden wiederfindet. Wenn es nicht zu lange her ist. Denn wie weit zurück die Archive geführt werden und mit den Wechseln bei den Posten übergeben werden, kann ich Dir nicht sagen.
Selbst bei uns im Verein wäre es schon ne ganz schöne Sucherei mit derzeit 3 Haupt- und mehreren Zusatzterminen (insgesamt 6-7 Prüfungen im Jahr) dürften sich da einige Listen angesammelt haben. Beim BezPB brauchst Du nur mit dem Jahr sicher nicht anfangen.
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Beitrag von judoka50 »

Bis vor einiger Zeit durften Prüfungslisten nicht vernichtet werden.
Jetzt ist es so, dass sie, in Anlehnung an die Regelungen im Verwaltungsververfahrensgesetz, nach Ablauf von 30 Jahren vernichtet werden.
Ich habe die Listen so von 1980 an bei mir aufbewahrt. Bei den Vereinen dürfte das schwieriger sein, da dort oft Wechsel vollzogen werden. Zudem sind diese dann auch nicht immer friedlicher Natur (Machtkämpfe), oder auch halt bei einem nicht gewollten Wechsel eines guten Judoka zum Konkurenzverein. Na ja, dann findet man halt die alten Listen zufällig nicht mehr. In meinen Augen mehr als albern, aber das kenne ich schon seit Jahren.
Viele Grüße
U d o
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Beitrag von Lin Chung »

Wenigstens einer, der weiss, wie man es richtig macht. :D
Leider erst ab 1980.

Gruss
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Beitrag von Reaktivator »

Vielleicht habe ich hier etwas überlesen - dann bitte ich um Entschuldigung.
Vielleicht habe ich es auch nur nicht richtig verstanden - dann liegt es an fortschreitendem Alter (auch dafür bitte ich dann um Vergebung).

Ich war früher ziemlich lange im DDK, hatte mich dann aber irgendwann Ende der 1980er Jahre, als ich mit Judo aufgehört hatte, dort abgemeldet.

Jetzt habe ich vor einigen Monaten wieder mit Judo angefangen - und spiele seitdem auch mit dem Gedanken, wieder ins DDK zu gehen, um vielleicht doch irgendwann noch einmal eine neue Gürtelprüfung zu machen. (Soll ja zur Motivation ganz gut sein, wenn man sozusagen "gezwungen" ist, regelmäßig mehrmals die Woche zum Training zu gehen. ;) )

Oben war jetzt aber die Rede davon, daß es das DDK gar nicht mehr gibt bzw. der DJB jetzt selber für die Dan-Prüfungen zuständig ist - ich habe aber im Internet deren Homepage gesehen (aus der hervorgeht, daß die immer noch Dan-Prüfungen machen!?) und bin mir auch ziemlich sicher, daß die Dan-Träger bei uns im Verein davon sprachen, daß sie im Prinzip alle Mitglied im DDK wären - und gleichzeitig im DJB !!?? (Und sogar der DDK-Vorsitzende soll noch der gleiche sein wie früher - zumindest hier in Nordrhein-Westfalen.)

Ich wollte mir eigentlich über die Kontaktadresse auf der Homepage einen neuen Aufnahmeantrag schicken lassen - ist wohl doch keine gute Idee, oder?

Obwohl - wenn unsere Trainer das doch auch sagen!? Ich bin verwirrt.
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Beitrag von Judomax »

Den DDK den du meist ist der NWDK, der sich aber vom eig. DDK getrennt hat und eng mit dem NWJV zusammenarbeitet. Dort ist es so, dass das NWDK für die Prüfungen zuständig sind. Am besten du redest mal mit Udo (Judoka50) darüber, der kennt sich da besser aus ;)

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