Am Samstag zur Spitzenzeit (am Nachmittag) waren ca. 27 Judoka auf der Matte, was in meinen Augen schon eine beachtliche Zahl ist, wenn man schaut, dass wir 2006 mit 8 Teilnehmern angefangen haben. Aber jetzt alles der Reihe nach.
Freitag startete das Forumstreffen gegen 18:00 Uhr. Nach und nach kamen immer mehr bekannte und auch neue Gesichter in die Halle, so dass wir gegen 20:00 Uhr schon eine beachtliche Größe von 21 Teilnehmern erreicht hatten.
Bevor es zum Abendbrot ging, entschloss man sich, auf die Matte zu gehen. Dort angekommen ging es mit einigen Ashtanga-Yoga-Übungen los und man versuchte sich am O-goshi nach Hirano. Im Boden ging es dann mit einigen Befreiungsübungen unter Verwendung des "Krebs" weiter.
Nach gut 2h ging es dann unter die Dusche und zum Abendbrot. Den Abend verbrachte man in geselliger Runde und und Gequatsche bei Gitarrenmusik bis tief in die Nacht. Irgendwann verkrochen sich auch die letzten in ihre Schlafsäcke, da der Morgen nicht mehr weit entfernt war.
Nach einem kräftigen Frühstück am Samstag ging es um 11:00 Uhr wieder auf die Matte. Nach dem Aufwärmen (auch heute standen die Yoga-Übungen im Mittelpunkt) ging es mit dem Thema Ju-no-kata weiter. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Helge. Für mich war es das zweite Mal, dass ich mit der Ju-no-kata in Berührung gekommen bin und es hat mir sehr gut gefallen.
Gegen Mittag kam neuer Besuch durch die Hallentür. Armin und Herbert (einige werden sie von den Hirano-Lehrgängen kennen) waren da.
Da es, wie im vorigen Satz schon erwähnt, wieder Mittag war, kam auch der Gedanke ans Essen wieder stärker zum Vorschein und so fand sich die Horde im oberen Teil der Halle wieder und man stärkte sich mit selbstgemachten Hot-Dogs.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann um 15:30 Uhr mit der nächsten Trainingseinheit weiter. Da Armin und Herbert jetzt da waren, ließen wir uns die Gelegenheit nicht nehmen und baten sie die kommende Einheit zu übernehmen.
Für diejenigen die Armin und Herbert nicht kennen sei kurz gesagt, dass Armin Lehrer des Tai Chi Chuan ist und aus Kassel kommt. Herbert betreibt ebenfalls Tai Chi Chuan und Judo.
Obwohl man vermuten könnte, dass Tai Chi und Judo auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, so wurde man in dieser Trainingseinheit schnell eines besseren belehrt. Armin vermittelte uns, wie man zu einem sicheren Stand kommen kann und wie man mit sehr kleinen Bewegungen die Energie des Partners umleiten kann, so dass sein Gleichgewicht gebrochen wird. Ich denke ich spreche für alle Teilnehmer, dass es eine mehr als lehrreiche Einheit war und es jeden auf seine Weise doch weitergebracht hat. Dafür ein ganz großes Dankeschön an die beiden (vielleicht lesen sie ja gerade mit

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann wieder auf die Matte. In dieser Einheit ging es mit Standtechniken zum Thema Konter und Kombinationen weiter. Um 19:30 Uhr schloss auch diese Einheit ab und man zog sich zurück unter die Dusche um sich etwas frisch zu machen.
Das Grillfleisch und die leckeren Salate warteten schon sehnsüchtig auf uns und so ließen wir es uns nicht nehmen, den Grill anzufeuern, um so unseren Energiehaushalt wieder aufzutanken. Drei von vier Trainingseinheiten an diesem Tag waren zwar schon vorbei, aber die letzte stand uns noch bevor.
Um 23:30 Uhr, wenn andere Menschen zu Hause auf dem Sofa oder im Bett liegen, zogen wir unsere weißen Kutten wieder an. Es war Zeit für die traditionelle Mitternachtseinheit. Bodenrandori und Standrandori sind die besten Mittel um die angesammelten Kalorien nachts zu verbrennen. 1,5h und etliche Liter Schweiß später war es dann geschafft. Alle angefutterten Kalorien waren verbrannt und man beschloss, die restliche Nacht wieder gemütlich auf dem Stuhl mit Getränken und Knabberein zu verbringen. Wer dazu nicht mehr in der Lage war, verkroch sich in seinen Schlafsack und schlief sofort ein.
Markus hatte das perfekte Mittel, welches verhinderte, dass wir am Sonntag zu lange schlafen konnten. Der Lichtschalter. Es war 8:45 Uhr, Guten Morgen Forumstreffen, Guten Morgen Kaffemaschine

Nach dem alle Teilnehmer wach waren und das Frühstück seinen Weg gefunden hatte, ging es ein letztes Mal auf die Judomatte. In dieser Einheit stand das Thema Befreiungen und Umdreher im Boden im Mittelpunkt.
Nachdem gegen Mittag die noch vorhandenen Reste vernichtet worden sind, machte man sich daran, die Halle wieder so herzurichten, wie sie am Freitag Nachmittag aussah. Gegen 14:00 Uhr war dann das 5. Forumstreffen vorbei.
An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Markus. Er hat sich um die Halle und um die Verpflegung gekümmert. Dank seiner sehr guten Organisation fehlte es uns an diesem Wochenende an nichts.

Das erste kleine Jubiläum mit 5 Treffen haben wir jetzt voll. Aber es wird natürlich weitergehen. Vermutlich wird das nächste Treffen im Frühling 2010 stattfinden.