Muahahaha!! Judo, brutal?????

Hier könnt ihr alles posten was mit Judo zu tun hat

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Patrick
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Beitrag von Patrick »

mine hat geschrieben:Ich denke, das Problem liegt wahrscheinlich darin, dass gerade den Kindern im Training zu wenig Theorie vermittelt wird. Die setzten sich nämlich garantiert nicht allein zu Hause in ihr stilles Kämmerlein und lesen was über Judo. Und so wachsen sie heran und haben eben keine Ahnung über den Hintergrund, die Geschichte usw.
Es liegt wohl in den Händen von uns Trainern, den Kindern etwas über das technische und moralische Prinzip des Judo beizubringen (auch wenn ich zugeben muß, dass das in der knappen Trainingszeit eigentlich fast unmöglich ist :( )
:eusa_clap :eusa_clap :eusa_clap Meine uneingeschränkte Zustimmung!!!
Judo - just for fun!
Bodo

Beitrag von Bodo »

Kinder lernen keine Verhaltensweisen durch Theorie, sondern durch vorleben. Die Idee beim Judo ist auch meines Wissens nach nicht, direkt eine gewisse Erziehung zu erzielen. Vielmehr ist das moralische Prinzip eine Konsequenz aus dem technischen Training, die sich erst im Laufe der Zeit, prinzipiell aber später als technische Fertigkeiten einstellt.
mine
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Beitrag von mine »

Bodo hat folgendes geschrieben:
Kinder lernen keine Verhaltensweisen durch Theorie, sondern durch vorleben.
Gerade Kindern muß man alles, was man tut, genau erklären...

Die Idee beim Judo ist auch meines Wissens nach nicht, direkt eine gewisse Erziehung zu erzielen.
Sinn des Vermittelns der Prinzipien ist ja auch nicht die Erziehung sondern Einsicht zu gewinnen. Es soll das Verständnis für ein sinn- und rücksichtsvolles Miteinander geweckt werden, ein Anstoss gegeben werden, aus der allgemein heute gültigen Gleichgültigkeit herauszutreten.
Vielmehr ist das moralische Prinzip eine Konsequenz aus dem technischen Training, die sich erst im Laufe der Zeit, prinzipiell aber später als technische Fertigkeiten einstellt.
Es ist meiner Meinung nach auch für Anfänger sehr sinnvoll, vermittelt zu bekommen, für seinen Uke verantwortlich zu sein, auch wenn das technische Wissen noch fehlt, um ihm bei seiner Entwicklung behilflich zu sein.
Mit freundlichen Grüßen

mine
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ctjones
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Beitrag von ctjones »

Aber was ich auch mit Theorie meine, ist z.B. die Geschichte des Judo den Kindern ein wenig näher zu bringen! Ich finde nämlich, es genügt nicht zu sagen: Judo wurde von einem Japaner entwickelts dessen Namen Jigoro Kano war!
So ungefähr war auch meine Vermittlung davon!
Aber ansonste gebe ich auch Mine sehr recht:
Sinn des Vermittelns der Prinzipien ist ja auch nicht die Erziehung sondern Einsicht zu gewinnen. Es soll das Verständnis für ein sinn- und rücksichtsvolles Miteinander geweckt werden, ein Anstoss gegeben werden, aus der allgemein heute gültigen Gleichgültigkeit herauszutreten.

Zitat:
Vielmehr ist das moralische Prinzip eine Konsequenz aus dem technischen Training, die sich erst im Laufe der Zeit, prinzipiell aber später als technische Fertigkeiten einstellt.

Es ist meiner Meinung nach auch für Anfänger sehr sinnvoll, vermittelt zu bekommen, für seinen Uke verantwortlich zu sein, auch wenn das technische Wissen noch fehlt, um ihm bei seiner Entwicklung behilflich zu sein.
Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung, mit dem ich euch Gegenüberstehe. (Rebel, Die Ärzte)
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Patrick
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Beitrag von Patrick »

ctjones hat geschrieben:Aber was ich auch mit Theorie meine, ist z.B. die Geschichte des Judo den Kindern ein wenig näher zu bringen! Ich finde nämlich, es genügt nicht zu agen Judo wurde von einem Japaner entwickelt dessen Namen Jigoro Kano war!...
Sehe ich genauso.
Ein wenig Theorie darf meiner Meinung nach schon sein.
Und gerade im Kindertraining lassen sich kleine Geschichten rund um die Historie des Judo sowie um die Judo-Prinzipien doch hervorragend einbauen.
Wer selbst keine Geschichten aus dem Ärmel schütteln kann, der könnte beispielsweise aus den Büchern von Sander/ Deling ein paar der kleinen Geschichten vorlesen. Wer die Bücher kennt wird wissen, wovon ich schreibe.
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CuL
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Beitrag von CuL »

LOL LOL LOL LOL :irre
Das is echt gut, ich kann mich nicht mehr halten vor lachen, ich meine jetzt den Zeitungsausschnitt. Ich meine, schon ein Blick auf Wikipedia reicht aus, um zu wissen, daß Judo gerade das nicht ist. Ich muss Schluss machen, kann mich nicht mehr halten vor lachen :rofl

:welle eure CuL :welle
Schallala lalalalala, hey hey!!!
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Poeck
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Beitrag von Poeck »

Hallihallo,
muss jetzt auch mal meinen Mist dazu geben! ;)
Weiter vorne im Thread steht, dass würgen absolut ungefährlich ist! Jetzt eine Frage: Beim Würgen werden ja die Halsschlagadern abgedrückt, damit das Gehirn kein Blut mehr bekommt. Wenn man aber im Übermut zu fest (ja, ich meine wirklich zu fest, nicht zu lang) würgt, kann es nicht passieren, dass eine der Adern einreißt, was dann soviel wie Schlaganfall bedeutet?
Ich hab bisher selber nie Ähnliches erlebt, die "Idee" selbst stammt auch gar nicht von mir. Hatte mit einem Arzt über Judo und Würgen gesprochen, und er hat gemeint, dass das wohl doch ganz schön gefährlich sei...
Was sagt ihr dazu? Weiß da jemand was?
Der Müller
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Beitrag von Der Müller »

Poeck hat geschrieben:Hallihallo,
muss jetzt auch mal meinen Mist dazu geben! ;)
Weiter vorne im Thread steht, dass würgen absolut ungefährlich ist! Jetzt eine Frage: Beim Würgen werden ja die Halsschlagadern abgedrückt, damit das Gehirn kein Blut mehr bekommt. Wenn man aber im Übermut zu fest (ja, ich meine wirklich zu fest, nicht zu lang) würgt, kann es nicht passieren, dass eine der Adern einreißt, was dann soviel wie Schlaganfall bedeutet?
Ich hab bisher selber nie Ähnliches erlebt, die "Idee" selbst stammt auch gar nicht von mir. Hatte mit einem Arzt über Judo und Würgen gesprochen, und er hat gemeint, dass das wohl doch ganz schön gefährlich sei...
Was sagt ihr dazu? Weiß da jemand was?
Moin, hier gibt es ein paar Antworten auf Deine Frage
Gruß
Jochen
davion
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Beitrag von davion »

Poeck hat geschrieben:Hallihallo,
muss jetzt auch mal meinen Mist dazu geben! ;)
Weiter vorne im Thread steht, dass würgen absolut ungefährlich ist! Jetzt eine Frage: Beim Würgen werden ja die Halsschlagadern abgedrückt, damit das Gehirn kein Blut mehr bekommt. Wenn man aber im Übermut zu fest (ja, ich meine wirklich zu fest, nicht zu lang) würgt, kann es nicht passieren, dass eine der Adern einreißt, was dann soviel wie Schlaganfall bedeutet?
Ich hab bisher selber nie Ähnliches erlebt, die "Idee" selbst stammt auch gar nicht von mir. Hatte mit einem Arzt über Judo und Würgen gesprochen, und er hat gemeint, dass das wohl doch ganz schön gefährlich sei...
Was sagt ihr dazu? Weiß da jemand was?
Relativ ungefähr, wenn der Würger richtig sitzt, klopft man ja ab, bevor man ohnmächtig wird. Sollte das mal nicht rechtzeitig gelingen, ist das Gehirn auch selten länger als 10s ohne Sauerstoff und somit kaum Gefahr.

Was du beschreibst wär ne Hirnblutung, Schlaganfall wäre Verstopfung einer Ader im Gehirn (grob gesagt). Kommt mir auch irgendwie komisch vor, dass aufgrund des Drucks von außen die Ader platzen sollte.
franzü
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Beitrag von franzü »

Der Artikel kommt aus der Bild... das müsste schon reichen... aber ich find den Artikel i-wie lustig!
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei nicht verrückt, die letzte summt die Melodie von Tetris.
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