Hi,
ich würde dir raten, möglichst wenig theoretischen Kram zu erzählen. Wenn du 20 min vor den Schülern stehst, werden sie sich langweilen, denn wenn sie schon einmal auf der Matte sind, wollen sie sich bewegen. Du kannst am besten zwischendurch was zu den einzelnen Punkten erklären.
Für den Anfang würde ich folgendes machen:
- Fallschule (rückwärts, vorwärts, seitwärts (evtl. die sachen aus dem Kniestand))
- freies Kämpfen im Boden: jeder soll einfach mal ausprobieren, seinen Partner auf dem Rücken festzuhalten - egal wie.
- Einführung in den Bodenkampf: Wie greife ich an und halte meinen Partner auf dem Rücken fest (Kesa-gatame)
- üben lassen
- Standtechnik: O-soto-otoshi : ohne großartiges eindrehen, neben den Partner stellen, Bein dahinter und rüberdrücken. Später wer möchte aus der langsamen Bewegung
- am Ende der Stunde Bodenrandori (wenn man möchte mit Musik?) mit verschiedenen Partnern
Mit Anfängern würde ich auf keinen Fall Hebel und Würger üben!
Hast du einen Freund der auch Judo macht? Mit ihm könnte man am Ende noch ein paar Würfe zeigen, um dem Rest der Klasse zu zeigen, was es sonst noch beim Judo gibt (Sutemi-waza sorgen immer für staunende Gesichter

)
(Falls dein Uke in eine andere Klasse geht: es sollte eigentlich kein Problem sein, ihn für diese Stunde freizustellen. Einfach mal mit dem Klassenlehrer sprechen)
edit: Kurze Frage noch: Wie alt bist du / Rest der Klasse, wieviele Schüler seid ihr?