LUH: Hochschulsport

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LUH: Hochschulsport

Beitrag von HBt. » 02.06.2019, 12:50

Zur Zeit wird Schwarzgurten ab dem 3.Dan der Zutritt zum SportCampus und damit das Training untersagt, aus politischen Gründen versteht sich!


Nur zur Information,
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Re: LUH: Hochschulsport

Beitrag von nur_wazaari » 02.06.2019, 13:59

Ich finde keine offizielle Meldung dazu, was mich an sich nicht wundert. Als selbst mit dem Hochschulsport verbundener (aber nicht in Hannover) hört sich das aber erstmal unverständlich an, zumal politische Gründe eine Rolle spielen. Das allein ist an einer Uni ja an sich aber nichts ungewöhnliches...

Dabei findet in diesem Jahr doch die DHM in Hannover statt. Negative PR kommt da gar nicht gut. :p

Am Rande: Also falls das wegen irgendwelcher Äußerungen oder einem Verhalten der Schwarzgurte/des Schwarzgurtes (generisches Maskulinum) geschehen ist: Ich musste mal jemanden indirekt zum Ausschluss bewegen, weil derjenige abseits vom Training die Mädels vom Hochschulsport gestalkt hat...es gibt da so Möglichkeiten (nein es gab keine Gewalt). Das ist aber auch trotzdem schon eine etwas heftigere Sache.
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Re: LUH: Hochschulsport

Beitrag von HBt. » 02.06.2019, 16:29

Man (hier eine real existierende Persönlichkeit) möchte ganz offensichtlich, mit dieser (nicht auf der Homepage kommunizierten) Maßnahme verhindern, das ganz bestimmte 3. bis 5. Dane nicht wieder an der Oberfläche erscheinen.

Das dahinterstehende Interesse dient & gilt "dem Geld", eine Meinungsverschiedenheit führte zu Kündigungen und nun zu weiteren Beschränkungen. Ein Hausverbot kann man nicht aussprechen, also leiden nun alle Judoka - schließlich schadet es keinem Anfänger (ganz gleich welchen Farbgurt er trägt), wenn sein Uke ein erfahrener schwarzbegürteter Mann oder Frau, Student, Studentin oder Studierende(r!), Dozent, Dozentin oder Dozierende(r!) ist. Ganz im Gegenteil.

Ich frage mich gerade, wie man diese Zugangsbeschränkung überwachen und durchführen möchte? Wahrscheinlich muss ich einen gültigen DJB-Pass vorlegen, alleine daran scheitert es bei mir schon ... :crybaby.

#
Die Lesenden,
mögen sich selbst fragen welchen Dienst man (die Gewalt) dem Judosport (dem Volk) damit tut.

Plural -> Lesenden
Singular -> Lesende ?

:evil:

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Re: LUH: Hochschulsport

Beitrag von nur_wazaari » 02.06.2019, 17:45

Das habe ich auf den Seiten des Hochschulsports Hannover gefunden (habe den Link mal mit Absicht weggelassen):
Judo

Judo ist eine asiatische Kampfsportart, die um das Jahr 1882 von dem Japaner Jigoro Kano aus dem damaligen Jiu-Jitsu entwickelt wurde. Judo definiert sich über unterschiedlichste Techniken. Zu diesen zählen Wurftechniken im Standbereich sowie Halte-, Hebel- und Würgetechniken in der Bodenlage. Ein wichtiger Bestandteil zum eigenen Schutz sind außerdem verschiedene Falltechniken.

Ein Prinzip des Judo ist es, die Kraft und die Reaktion des/der Partners/in für die eigene Technik zu nutzen, um mit möglichst geringem Krafteinsatz eine maximale Wirkung zu erzielen. Das Nachgeben und Gleichgewichtbrechen sowie rationaler Einsatz der eigenen Kraft sind dabei entscheidende Kriterien.

Bei unserem Training legen wir Wert darauf, dass neben den Judotechniken die motorische Entwicklung der Teilnehmer gefördert wird. Koordinationsübungen, Kraft- und Ausdauertraining sowie turnerische Elemente gehören zu den festen Trainingsinhalten.

Im Vordergrund jedes Trainings steht der Spaß und der Aufbau einer aufgeschlossenen Gemeinschaft.

Das Training gliedert sich somit grundsätzlich in drei Bereiche:

Bewegungslehre und Fitness
Technik-Training (Schrittweiser Aufbau von leicht nach schwer)
Randori (Übungskämpfe mit unterschiedlichen Partnern, verschiedenen Aufgaben und Intensitäten)

Wir haben eine buntgemischte Judo-Gruppe. Anfänger und Fortgeschrittene sind auf einer Matte, trainieren gemeinsam, falls möglich, und helfen sich gegenseitig. Jeder kommt auf seine Kosten. Die Anfänger können durch die Anleitung der Fortgeschrittenen ins Judo-Leben eingeführt werden und haben somit schnell erste Erfolgserlebnisse.

Durch diverse Qualifikationen und Lizenzen der Trainer sind auch offizielle Gürtelprüfungen im Rahmen des Unisports möglich.

Zum Mitmachen brauchst du keinen Judo-Anzug. Mit einer Trainings-Hose und einem Sport-Shirt bist du herzlich willkommen.

Möchtest du deinen Körper kennenlernen und erfahren, wo deine Grenzen liegen? Dann bist du beim Judo an der richtigen Stelle.
Ist es nicht so, dass man mit dem beschriebenen Verhalten (nicht aber mit den Inhalten des Zitates) eine Gruppe pauschal ausschließt? Das ist doch eigentlich nach Selbstbild der meisten Universitäten und dem Verständnis des Sports/Hochschulsport gar nicht zulässig. Rein pragmatisch gesehen, wenn man denn überhaupt noch hingehen wollen würde: Man muss ja mit seiner Graduierung nicht hausieren gehen, ganz zu schweigen über die begrenzte Aussagekraft dieser...und einen DJB-Pass haben zumindest bei mir die allerwenigsten Übenden. Darüber hinaus ist mir nicht klar, wie man damit wirklich Geld verdienen kann, falls es um AE oder Honorare geht. Was ich mir an dieser Stelle gar nicht vorstellen kann, dass die Uni-Leitung oder die Leitung des Hochschulsports eingegriffen hat.

Ich weiß, dass mir hierzu ein paar Details des Problems fehlen und ich dieses deshalb überhaupt nicht verstehe. Ich will darüber auch nicht allzu sehr spekulieren.

Deshalb bleibt mir dahingehend noch das Doppelzitat:
Im Vordergrund jedes Trainings steht der Spaß und der Aufbau einer aufgeschlossenen Gemeinschaft.
Ersetze "Spaß" durch "Pass" und "aufgeschlossen" durch "geschlossen" aufgrund eines möglicherweise schwierigen Egos eines Hauptbeteiligten. So, das ist jetzt aber auch ziemlich politisch und völlig ins Blaue hinein gezielt.

Andererseits steht dort "buntgemischt": Sollte sich das auf die Farbe des Gürtels beziehen...ok ich höre jetzt auf, den Text auseinander zu nehmen.

Wie gesagt, sehr schade und ich versteh's nicht. Letztlich halte ich den Vorgang auf Basis der verfügbaren Informationen für eine unnötige Diskriminierung.
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Eine Anordnung ...

Beitrag von HBt. » 03.06.2019, 10:53

Was ich mir an dieser Stelle gar nicht vorstellen kann, dass die Uni-Leitung oder die Leitung des Hochschulsports eingegriffen hat.


von Oben!

Die "Blauspülung" hat ihren Zweck schon erfüllt, momentan gibt es keine offiziellen ÜL mehr. Damit der Betrieb grundsätzlich noch läuft, leitet inoffiziell einer meiner Arbeitskollegen das Training ... die TLN-Zahl
schwankt innerhalb des Wochenangebotes, mal sind es zehn, mal sind es zwanzig TLN -> buntgemischt, ein heterogenes Gemenge (weitestgehend ohne Dan-Träger, sie dürfen ja nicht teilnehmen).

Eigentlich kann diese Beschränkung bald wieder aufgehoben werden,
da der 3.Dan und der 5.Dan jetzt eh nicht mehr (tätig sein) wollen -> sie gelten als Persona(e) non grata(e) - fertig.

#
Mir geht es "nicht alleine" um die Diskriminierung, sondern um die Idiotie (der Reaktion) dabei.

Einer der Beweggründe ist' kostenfreie BASISANGEBOTE grundsätzlich abzuschaffen; ein anderer, nicht mehr als einen Trainer anzustellen, bzw. zu bezahlen! Zusatzangebote & Basisangebote finden zeitgleich statt,
ohne räumliche Trennung ;-).

HBt.

Nachtrag:
Mittlerweile sind drei Übungsleiter offiziell gelistet, ob sie auch bezahlt werden, weiß ich nicht ... möglicherweise wird die Dan-Beschränkung auch bald (wieder) aufgehoben.
nur_wazaari hat geschrieben: Dabei findet in diesem Jahr doch die DHM in Hannover statt. Negative PR kommt da gar nicht gut.
Rechtzeitig wird alles wieder in Ordnung sein, der Reinigungsprozess zieht sich schon ein halbes Jahr ...!

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Re: LUH: Hochschulsport

Beitrag von nur_wazaari » 14.06.2019, 14:21

Dann will ich mal das Beste mithoffen...

Hört sich wirklich nach einer völlig inadäquaten Maßnahme an. Man kennt die "personae non gratae" ja auch aus dem Vereinsleben. Genau wie die Tatsache, dass aus finanziellen oder richtungsändernden Gründen irgendwelche seltsamen Lösungen gefunden (erfunden) werden, um Menschen, die man nicht als mittragend für diese empfindet, loszuwerden. Was musste ich da schon für komische Blüten auf Ebene der Kommunikation oder Vereinspolitik erleben...irgendwann kommt es zumindest in Vereinen fast immer zu solchen Sperenzien, von denen ich mich möglichst ganz weit fern halte.

Sehr schade, sowas auch aus einem eigentlich klassischen Bereich der hochschulischen Selbstverwaltung zu hören, falls es denn so organisiert ist an der LUH.

Bei mir an der HS gab es früher auch ein kostenloses Programm für Mitglieder der Hochschule. Mittlerweile ist auch eine relativ moderate Gebühr entstanden, mit der ich verwaltungstechnisch zum Glück nichts zu tun habe. Ebenso mit irgendwelchen Personalentscheidungen...wobei ich mir dabei angewöhnt habe, äußerst diplomatisch zu reagieren und zu kommunizieren, falls es doch mal Meinungsverschiedenheiten gibt.
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