Hallo - zunächst einmal wie alt ist er - und dann weiter:
Ist er auf einer normalen Schule, kann er einen normalen Schulabschluß erreichen, kann er evtl. einen Führerschein machen...
Wenn er all dies kann, wird er vermutlich nicht in die Gruppe der Menschen mit Behinderung fallen.
Du schreibst, er hat Probleme bei Techniken auf einem Bein. Wie weit gehen die....... wenn es nicht gravierend ist, macht er die anderen Techniken halt besser und hat dann die Würfe überwiegend gut gemacht. Das normale Prüfungsprogramm bietet genug Möglichkeiten kleine Defizite auszugleichen. Ich glaube auch, dass die "normalen" Prüflinge in der Regel auch nicht alle Techniken mit Höchstnote beherrschen, so dass immer ein gedanklicher Ausgleich innerhalb des vorgeführten Technikbereiches stattfinden wird.
Insofern muss man auch lernen mit seiner "Behinderung" zu leben und halt ein wenig länger für die Vorbereitung benötigen.
Sollte er aufgrund der Behinderung eh nicht an Turnieren teilnehmen können, bietet man mit dem Ablegen der Prüfungen auch eine Möglichkeit, sich selber einige Erfolgserlebnisse zu verschaffen.
Allerdings sollte man dies vorher mit den Prüfern besprechen.
Sollte es dann so "schlimm" sein, dass der überwiegende Teil der normalen Prüfung nicht zu bestehen wäre, dann sollte man die PO wechseln und ihn nach der PO für Menschen mit Behinderung prüfen.
(Diese ist dann auch bis zum 1. Kyu beschränkt - danach geht es dann nicht mehr weiter.)
Hilfe - Erfahrungen mit Menschen die nicht hören können???
Übrigens ist mir erst jetzt die Überschrift aufgefallen - echt lustig - wobei ich noch überlege, warum das unter Judo der Menschen mit Behinderung auftaucht. Solche Kinder kenne ich auch aus den normalen Gruppen
