Schlimm!!!!!!

Geht? s hier noch um Judo,
Oder schon um Kindergarten?
MfG
Jobi
Es gab einen Datanbank-Crash und die Beiträge eines Tages sind dem zum Opfer gefallen. Kann sein, dass dieser darunter war. Ich hatte das ebenfalls gelesen.katana hat geschrieben:Bzgl Preetz-Seite:
Ohne nun genau sagen zu können, wo die genaue Textstelle zu finden ist,
glaube ich mich erinnern zu können, daß
Tom im besagten Faden einen Korrekturbedarf (Website Preetz) durchaus
schon bestätigt hatte.
Hallo Stephan,st.gregor hat geschrieben:@ jobi: Kindergarten, warum fragst Du?
Oder, um es mit Karl Kraus zu sagen: Manche Dinge sind so falsch, das noch nicht einmal das Gegenteil davon richtig ist.
Kindergarten? Nicht mal...
Stephan
Hm, da tut sich aber nun bei mir mal eine Frage auf, normalerweise lese ich hier nur mit und mache mir ein Bild vom Judo. Nun, verstehe ich die Ausage nicht so ganz bzw. muss ich etwas nachfragen:tutor! hat geschrieben: Nun habe ich auch noch das Angebot gemacht, jedem die Dinge zu erklären, nur muss derjenige eben bereit sein, sich darauf einzulassen und die notwendigen Grundkenntnisse mitbringen. Bevor ich Konzepte wie IN-YO, Hontai u.a. in einer Kata in die Praxis umsetzen kann, muss ich nun einmal den groben Ablauf der Techniken "weitgehend fehlerfrei" beherrschen, sonst macht es keinen Sinn. Das käme auf dasselbe heraus, als würde ich mit einem Blinden über Farbe diskutieren.
Bezieht sich das nur auf die höheren Kata im Kodokan-Judo oder auf alle? Wenn Sie schon sagen, daß Techniken weitgehend fehlerfrei beherrscht werden müssen, meinen sie dann damit den Ablauf der Einzel-Techniken oder alles was zur, nehmen wir mal die Ju-no-Kata als Beispiel, gehört beherrschen müssen?tutor! hat geschrieben: Bevor ich Konzepte wie IN-YO, Hontai u.a. in einer Kata in die Praxis umsetzen kann, muss ich nun einmal den groben Ablauf der Techniken "weitgehend fehlerfrei" beherrschen,
Hallo Jussi,Jussi hat geschrieben: Ich muss dazu sagen, ich bin kein Judoka, ich kenne die Ju-no-Kata aber im Bezug auf das Iaido.
Lieben Gruß
Man kann diese Dinge an einigen Techniken besser erläutern als an anderen. Zum Verständnis des Grundgerüsts würde es ausreichen, eine einzelne Technik herzunehmen und das Ganze auf eine zweite oder dritte zu übertragen. Auf welche Kata bezieht sich das Ganze? Das ist eine gute Frage - da vor allem für Kito-ryu die fraglichen Konzepte zentral gewesen sind, kann man mit Sicherheit sagen, dass diese Konzepte Gegenstand der Koshiki-no-Kata sind. Da Ju-no-Kata in großen Teilen daraus abgeleitet ist, finden wir dort die Konzepte wieder. So beschreibt Legett (der Autor des Buches, in dem Kano selbst die Ju-no-Kata demonstriert) die stilisierten Bewegungen Ukes vor einigen Angriffen als Übungen des Nai-Ki, oder der "Inneren Energie". Wir finden hier also sogar Quellen. Auf Itsutsu-no-Kata passt es zwar auch, aber dafür habe ich keine Quellen, die sich aus der Geschichte ergeben.Jussi hat geschrieben:Bezieht sich das nur auf die höheren Kata im Kodokan Judo oder auf alle? Wenn Sie schon sagen das Techniken weitgehend fehlerfrei beherscht werden müssen, meinen sie dann damit den Ablauf der einzel Techniken oder alles was zur, nehmen wir mal die Ju no Kata als Beispiel, gehört beherschen müssen?tutor! hat geschrieben:Bevor ich Konzepte wie IN-YO, Hontai u.a. in einer Kata in die Praxis umsetzen kann, muss ich nun einmal den groben Ablauf der Techniken "weitgehend fehlerfrei" beherrschen.
Damit wird letztlich doch darüber spekuliert und Frage gestellt, ob ich überhaupt die Ju-no-Kata beherrschen kann, oder? Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, woher der Bezug zum "Entdecken von Koryu-Waffentechniken" herkommen könnte.Jussi hat geschrieben:Nun ja, ich weiß zum Beispiel, daß sie weder Iaido und oder Kenjutsu oder eine andere Schwertschule außer Kendo besucht haben, wie kann man denn dann in einer Kata wie Ju-No-Kata so etwas wie Lehrinhalte entdecken, die sich auf Koryu-Waffentechniken beziehen? Oder wenn man Atemi-Techniken nicht beherrscht oder weiß wie solche effektiv eingesetzt werden? Die Ju-no-Kata ist voll mit solchen Dingen.
Gibt es den? Oder wird er behauptet? Oder gibt es Parallelen, die man entdecken kann...... Das sind drei verschiedene Paar Stiefel.Jobi hat geschrieben:das finde ich erstaunlich, das es vom Iaido einen Bezug zur JnK gibt.
Nennst Du netterweise noch den Titel? Die Veröffentlichungsliste, die ich für Trevor Leggett finde, ist etwas längertutor! hat geschrieben: So beschreibt Legett (der Autor des Buches, in dem Kano selbst die Ju-no-Kata demonstriert) die stilisierten Bewegungen Ukes vor einigen Angriffen als Übungen des Nai-Ki, oder der "Inneren Energie".
Bitte sehr: The Demonstration of Gentleness - Ju-no-Katapmhausen hat geschrieben:Nennst Du netterweise noch den Titel? Die Veröffentlichungsliste, die ich für Trevor Leggett finde, ist etwas länger
Es gibt keinen direkten Bezug vom Iaido zur JnK. Ich und einige, mit denen ich übe, nutzen die JnK, um einige Dinge im Iaido zu verstehen. Aus historische Sicht. Einen direkten Zusammenhang gibt es da leider nicht. Aber sie hilft. So wie ich davon ausgehe, sehr gewagte These von mir selber ein Verständnis für das Schwert beim Judo helfen würde, gerade bei Kata wie JnK.Jobi hat geschrieben:Hallo Jussi,Jussi hat geschrieben: Ich muss dazu sagen, ich bin kein Judoka, ich kenne die Ju-no-Kata aber im Bezug auf das Iaido.
Lieben Gruß
das finde ich erstaunlich, das es vom Iaido einen Bezug zur JnK gibt.
Das würde mich interessieren, wär schön, wenn Du dazu was näheres schreiben könntest.
Ich selbst hab mir fest vorgenommen, mich künftig ergänzend auch mit (Seitei-) Iaido, Jodo und Kendo (Kata) zu beschäftigen, da ich beim Hanbo-jutsu und Judo immer wieder auf grundlegende Zusammenhänge stoße.
MfG
Jobi
Ich frage nur, da ich aus dem bisher hier geschriebenen davon ausgehe, daß Sie eine Bekannte Größe im Bereich der Kata im Judo sind. Somit ist die Frage gerechtfertigt. Denke ich.tutor! hat geschrieben:Damit wird letztlich doch darüber spekuliert und Frage gestellt, ob ich überhaupt die Ju-no-Kata beherrschen kann, oder? Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, woher der Bezug zum "Entdecken von Koryu-Waffentechniken" herkommen könnte.Jussi hat geschrieben:Nun ja, ich weiß zum Beispiel, daß sie weder Iaido und oder Kenjutsu oder eine andere Schwertschule außer Kendo besucht haben, wie kann man denn dann in einer Kata wie Ju-No-Kata so etwas wie Lehrinhalte entdecken, die sich auf Koryu-Waffentechniken beziehen? Oder wenn man Atemi-Techniken nicht beherrscht oder weiß wie solche effektiv eingesetzt werden? Die Ju-no-Kata ist voll mit solchen Dingen.
Ich und einige mit denen ich übe nutzen die JnK um einige Dinge im Iaido zu verstehen.
Diese "sehr gewagte These" hat vor vielen Jahren auch ein anderer Kampfkünstler vertreten.So wie ich davon ausgehe, sehr gewagte These von mir selber ein Verständnis für das Schwert beim Judo helfen würde,
Wieso nicht?katana hat geschrieben:ich gehe doch davon aus, daß die stilisierten Angriffe der Ju No Kata
(mit der flachen Hand gestochen bzw. geschnitten) nicht ernsthaft als ausschließlich waffenlose
Atemi-Techniken verstanden werden , ...oder..???
Die Ursache für diese Terminologie-Probleme liegen darin, dass Kenjutsu, Kyujutsu (besser bekannt als Kyudo), Bojutsu usw. nach der verwendeten Waffe benannt wurden, während der Begriff Jujutsu einen technischen Aspekt als Namensgrundlage hat ("Ju"), der für eine Vielzahl waffenloser Stile aber auch für "Waffensysteme" Bedeutung hat. Insofern wäre es ein Bruch im Benennungssystem. Letztlich wurde in den Koryu aber wohl stets alles gemacht, aber an der Butokukai gab es getrennte Abteilungen für Jujutsu, Kendo, Kyudo usw. Dort hat dann eine Trennung stattgefunden, die auch mit unterschiedlichen Graduierungen manifestiert wurde.Die Kampfkünste können gegliedert werden in Schwertkunst, Speerkunst, Stockkunst, und waffenlose Künste (Fußnote: mutejutsu "leere Hand"). Die Kampfkünste, bei denen man ein Schwert verwendet, nennt man Schwertkünste, die, die einen Speer verwenden Speerkünste und die, die einen Stock verwenden Stockkünste. Dem gegenüber gibt es Kampfkünste, bei denen keine Waffen verwendet werden, für die die Bezeichnung waffenlose Kampfkunst geeignet ist.
Das alte Jujutsu ist jedoch in Wirklichkeit nicht waffenlos. Es ist zwar oft waffenlos, aber man verwendet sowohl Schwert als auch Dolch; mitunter sogar Speer und Schwertbrecher. Jujutsu ist keiner bestimmten Art der Kampfkünste zuzuordnen. Es kann vielmehr als synthetische Kampfkunst bezeichnet werden.
Nobbi das sehe ich etwas anders, Ki ist erstmal kein Mysterium, sondern etwas sehr leicht zu Erlernendes. Wenn Tutor nun sagt, daß um Ki oder Inyo im Judo zu verstehen, was in etwa auch der O-Ton aller anderen ist, erst einmal die Technik, dann die Kata verstanden werden muss, um das Ki Konzept einbringen zu können und in diesem Fall als Beispiel die JnK oder eine andere Kata herangezogen wird. Warum sollten wir dann nicht in diesem Zusammenhang weiter diskutieren.Lin Chung hat geschrieben:Hallo Fritz oder Tutor
Bitte die Themen im Bezug auf Ju-No-Kata, die nichts mit "Ki im Judo" zu tun haben anderweitig unterbringen. Danke.
Und um wieder aufs Thema zurückzukommen - ich habe das Feldenkrais-Interview inzwischen online gefunden:Jussi hat geschrieben:ki ist erstmal kein Mysterium, sondern etwas sehr leicht zu Erlernendes.
Ich sehe, sie haben bereits ein Verständnis von KiJussi hat geschrieben:Danke, und leider würde ich gerne eine andere nicht judobezogene Frage zum Thema stellen, um evtl. ein Verständnis zu bekommen zum Thema KI. Ich sehe Ki als das an, was Ushiro Kenji dazu sagt und sehr häufig demonstriert. Ich finde das im Bezug zum Thema Ki als am besten und am besten zu nutzen. Wie sehen Sie das?
(....)
Ki ist erstmal kein Mysterium, sondern etwas sehr leicht zu Erlernendes.
Der Beitrag wurde von vielen als richtungsweisend für Judo kommentiert. Vielleicht kann Yamamoto seine Gedanken ein wenig präzisieren und vielleicht - da er aus dem Karate kommt - auch in Bezug zu Ushiro Kenji setzen?yamamoto hat geschrieben:Man lernt die Kata vom Ablauf her. Der Ablauf ist deswegen so wichtig, weil er die Grundlagen vermittelt, die die Charakteristika der eigenen Schule ausmachen. Kata ist damit das eigentliche Kihon im Karate. Kata bzw. das immerwährende Üben ist das, was Ki und Natürlichkeit erzeugt.
Ich weiß, es ist gewagt, im DKV-Zeitalter von Natürlichkeit im Karate zu sprechen. Aber ein Teil dieser Prinzipien ist die Umsetzung von Inyô (Yinyang).
Es gibt sie, das steht definitiv fest. In 2+1/2h konnte ich selbstverständlich nur "andeuten" was sich hinter dem linearen Ablauftutor! hat geschrieben:Mir fiel bei den Berichten zum letzten Forumstreffen auf, dass es eine Einheit zu Tai Chi Chuan gegeben hat und der dortige Lehrer (Armin) mittlerweile hier als User registriert ist. Helge hat dort übrigens Ju-no-Kata unterrichtet und es wäre sehr spannend zu erfahren, ob es da eine unmittelbare Schnittstelle zu Tai Chi Chuan gegeben hat und wenn ja, wie sie konkret aussah.