Na sicherlich judotechnisch im Sinne des Verbandes weiterzukommen... Im Vergleich zu nichtteilnehmenden Vereinenkatana hat geschrieben:Worauf ?guk hat geschrieben: aber wer dort regelmäßig mitmacht, hat schon mal gute Chancen.

Na sicherlich judotechnisch im Sinne des Verbandes weiterzukommen... Im Vergleich zu nichtteilnehmenden Vereinenkatana hat geschrieben:Worauf ?guk hat geschrieben: aber wer dort regelmäßig mitmacht, hat schon mal gute Chancen.
Bin da grad drüber gestolpert, aber das "paßt" irgendwie zur Abschweifung bzgl des Prüfungs-Anforderungs-Niveaus:Fritz hat geschrieben:Ist es das? Dann könnten wir ja auch Kindern nur jeden zweiten Buchstaben des Alphabets beibringen und nur zwei der vier Grundrechenarten ...tutor! hat geschrieben:Das ist alles bekannt - aber was hat das mit einer (beabsichtigten) Senkung des Niveaus zu tun? Du scheinst Umfang mit Niveau gleichzusetzen, was ziemlicher Unsinn ist.
(Dann ist es slikt und einfak: http://www.wunderland-deutsch.com/post/ ... itten.aspx)
Nun ja, der Mensch beweist mit seinen Ausführungen nur, dass er nicht verstanden hat, was mit Kompetenzorientierung gemeint ist. Muss er als Informatiker auch nicht, ist nicht sein Fachgebiet. Kompetenzorientierung hat nämlich nichts mit der von ihm beklagten Absenkung des Qualitätsniveaus zu tun. Er verwechselt schlicht Schwierigkeitsgrad mit Kompetenz. Das ist halt so, wenn Laien Fachtermini aus fremden Wissenschaften nur alltagssprachlich verstehen und glauben, sich dann äußern zu müssen.Fritz hat geschrieben:Bin da grad drüber gestolpert, aber das "paßt" irgendwie zur Abschweifung bzgl des Prüfungs-Anforderungs-Niveaus:Fritz hat geschrieben:Ist es das? Dann könnten wir ja auch Kindern nur jeden zweiten Buchstaben des Alphabets beibringen und nur zwei der vier Grundrechenarten ...tutor! hat geschrieben:Das ist alles bekannt - aber was hat das mit einer (beabsichtigten) Senkung des Niveaus zu tun? Du scheinst Umfang mit Niveau gleichzusetzen, was ziemlicher Unsinn ist.
(Dann ist es slikt und einfak: http://www.wunderland-deutsch.com/post/ ... itten.aspx)
http://www.danisch.de/blog/2016/08/12/p ... athematik/
Meine Güte - dann endlich ändert etwasAntonio hat geschrieben:Ähnlich geht es auch bei Judo-Prüfungen zu: Wir müssen den Prüfling "abholen". Klar, gern auch von Zuhause.
Training? Klar doch: Spiele & Co. Aber bitte nicht Werfen, Fallen etc. Und nur dann, wenn das Wetter schlecht ist. Sonst will Mama lieber mit der Freundin auf der Terrasse sitzen...
Prüfung: Klar. Jährlich. Mit Garantie auf Bestehen, sonst tritt das Kind aus. Dann folgt noch eine Beschwerde an den Vorstand und der leitet sie an den Trainer weiter. Schließlich gehen dem Verein Gelder verloren, wegen solcher Banalitäten wie "Judo/Techniken beherrschen bzw. wenigsten kennen".
Ach ja, wenn Talent erkannt wird: Bitte auf eigene Kosten dem Landestrainer zur Verfügung stellen. Wegen Olympia, DJB, Finanzierung des Wasserkopfes und so.
Innerhalb des Vereins kann man mehr verlangen. Geht man aber auf Bezirks- oder Landesebene, dann sieht es dort anders aus. Und für die Prüflinge ist es frustrierend und kontraproduktiv zu sehen, dass es z.B. für einen 1. Dan (selbst beigewohnt) reichen kann, ein paar (einfache) Techniken zu können. Nix kompliziertes oder unbekanntes wie De-Ashi-Barei. Wozu auch, man wird ja "abgeholt". Und solche Aktionen sind leider, zumindest bei uns, keine Seltenheit.guk hat geschrieben:Sicher ist die PO verbesserungsfähig und erweckt den Eindruck, das dass Niveau sinkt. Aber es steht doch jedem Verein frei, mehr zu tun.
Antonio hat geschrieben:(...)Und für die Prüflinge ist es frustrierend und kontraproduktiv zu sehen, dass es z.B. für einen 1. Dan (selbst beigewohnt) reichen kann, ein paar (einfache) Techniken zu können. Nix kompliziertes oder unbekanntes wie De-Ashi-Barei. (...)
Fast schon reflexartig wird auch hier - sicherlich unbeabsichtigt, aber dennoch deutlich erkennbar - "wenige (unterstellt) einfache Inhalte" mit Qualität bzw. Anforderungsniveau ("verschenkt") gleichgesetzt.gut hat geschrieben:(...) "Verschenkte" Gürtel mögen frustrierend sein, aber die Aussagekraft der Gürtelfarbe wurde ja schon oft diskutiert...
Gleichgesetzt habe ich gar nichts, mir ist der Unterschied durchaus bewusst. Verschenkt als Begriff habe ich genommen, weil er in dem Zusammenhang öfter benutzt wird.tutor! hat geschrieben:Fast schon reflexartig wird auch hier - sicherlich unbeabsichtigt, aber dennoch deutlich erkennbar - "wenige (unterstellt) einfache Inhalte" mit Qualität bzw. Anforderungsniveau ("verschenkt") gleichgesetzt.
Im Bereich der Kata gibt es ja so einen Ansatz, der Umfang ist klar und die Durchführung relativ festgelegt. Je nach Qualität der Durchführung der Techniken gibt es unterschiedliche Wertungen. Das ist nur nicht in der PO erfasst.tutor! hat geschrieben:Meine persönlich größte Kritik an der Ausbildungs- und Prüfungsordnung ist nämlich, dass sie KEINERLEI Versuche und Ansätze unterhält, ein Qualitätsniveau zu den einzelnen Inhalten zu definieren (was zugegeben ausgesprochen schwierig ist, weil man dazu eine Taxonomie bräuchte - und zwar sogar eine doppelte: eine für die Schwierigkeitsgrade von Techniken und eine für die Qualität ihrer Beherrschung). Die PO ist eine (nahezu) REINE Aufzählung von Inhalten, nicht mehr und nicht weniger. Eine Ausweitung des Umfangs ohne Aussagen zur Qualität - oder umgekehrt eine Absenkung des Umfangs ohne Qualitätsbeschreibung - führt daher weder automatisch zu einer Verbesserung noch zu einer Verschlechterung der Qualität. Jedenfalls nicht intendiert.
Allerdings ist die spannende Frage, welche Kompetenzen die Schüler entwickeln sollen, wenn ihnen Aufgaben mit lächerlichem Schwierigkeitsgrad vorgesetzt werden.tutor! hat geschrieben:Nun ja, der Mensch beweist mit seinen Ausführungen nur, dass er nicht verstanden hat, was mit Kompetenzorientierung gemeint ist. Muss er als Informatiker auch nicht, ist nicht sein Fachgebiet. Kompetenzorientierung hat nämlich nichts mit der von ihm beklagten Absenkung des Qualitätsniveaus zu tun. Er verwechselt schlicht Schwierigkeitsgrad mit Kompetenz. Das ist halt so, wenn Laien Fachtermini aus fremden Wissenschaften nur alltagssprachlich verstehen und glauben, sich dann äußern zu müssen.
Nun ja, für Judo-Prüfungen ist in der Regel der Qualitätsanspruch so formuliert, daß die jeweilige Technik gemäß ihren Wirkprinzipien am kooperativen Partnertutor! hat geschrieben:Und dennoch passt es ganz hervorragend zu unserer Seitendiskussion. Meine persönlich größte Kritik an der Ausbildungs- und Prüfungsordnung ist nämlich, dass sie KEINERLEI Versuche und Ansätze unterhält, ein Qualitätsniveau zu den einzelnen Inhalten zu definieren (was zugegeben ausgesprochen schwierig ist, weil man dazu eine Taxonomie bräuchte - und zwar sogar eine doppelte: eine für die Schwierigkeitsgrade von Techniken und eine für die Qualität ihrer Beherrschung). Die PO ist eine (nahezu) REINE Aufzählung von Inhalten, nicht mehr und nicht weniger. Eine Ausweitung des Umfangs ohne Aussagen zur Qualität - oder umgekehrt eine Absenkung des Umfangs ohne Qualitätsbeschreibung - führt daher weder automatisch zu einer Verbesserung noch zu einer Verschlechterung der Qualität. Jedenfalls nicht intendiert.
Die Rechnung geht auch nicht auf, wenn es tatsächlich so gemacht werden würde...tutor! hat geschrieben:So könnte ein reduzierter Umfang genutzt werden, um die Detailbeherrschung der weniger gewordenen Inhalte zu bessern und damit die Qualität zu verbessern: lieber weniger Sachen, aber die dafür gut, als vieles nur halb oder noch weniger beherrschen... Wenn aber mit dieser Absicht reduziert wird, jedoch der gewonnene Spielraum nicht entsprechend zur Qualitätsverbesserung genutzt wird, dann geht schlicht und einfach die Rechnung nicht auf. Daraus nun folgern zu wollen, dass die Absicht der Reduktion in einem Qualitätsabbau bestanden hat, bedeutet die Dinge genau auf den Kopf zu stellen.
Mein Reden - die Qualitätsanforderungen sind im Gegensatz zu den Inhalten nicht in der PO erfasst. Dort findet sich nur das "was" aber eben nicht das "wie gut soll es sein". Das überlässt man unmittelbar dem jeweiligen Prüfer bzw. mittelbar dem jeweiligen Prüfungsreferenten, der die Prüfer schult...guk hat geschrieben:(...)Im Bereich der Kata gibt es ja so einen Ansatz, der Umfang ist klar und die Durchführung relativ festgelegt. Je nach Qualität der Durchführung der Techniken gibt es unterschiedliche Wertungen. Das ist nur nicht in der PO erfasst.
Gibt es bei Kata-Meisterschaften übrigens auch - wenngleich noch bei weitem nicht so ausgefeilt, wie bei Sportarten mit deutlich längeren Traditionen (im Sinne von Wettbewerben) und einer viel größeren Beteiligung.guk hat geschrieben:In Sportarten wie z.B. Geräteturnen gibt es zwar keine Gürtelprüfungen, dort gibt es jedoch auch die Unterscheidung nach Schwierigkeit und Umfang (z.B. P-Übungen) und Qualität ihrer Beherrschung (relativ eindeutige Kriterien für die Kampfrichter).
Eine Frage, die ich in beiden Teilen sofort mit "ja" beantworten würde. Jedenfalls wenn man Qualitätsverbesserungen über eine PO erreichen will. Dann hat man keine Alternative, als Qualitätsanforderungen auch zu definieren. Will man das nicht, kann man sich die Mühe sparen.guk hat geschrieben:Die Frage ist, ob es sinnvoll und realisierbar ist, so etwas in die PO zu übernehmen.
Ich sehe weniger das Problem im Kyu-Programm - auch da gibts sicher was zu verbessern - sondern in der Qualität des Trainings und der Prüfungen. Das Kyu-Programm kann noch so gut sein, wenn du keine Trainer hast, die das gescheit vermitteln können, die jeden mit bestenfalls Halbwissen zur Prüfung zulassen und 100% durchwinken, egal wie miserabel sie das Zeug vorführen, nützt dir das beste Kyu-Programm nichts.Fritz hat geschrieben:Die Ausbildung wird letztlich über die Kyu-Prüfungen gesteuert. Und da geht ja wohl der Trend seitens des Verband wohl ganz klar hin zur Absenkung des Niveaus. Und das ist etwas, was mich etwas ärgert. Auf der einen Seite haben diesen Trend, auf der anderen Seite wird über die mangelnde Qualität der "Talente" gejammert.
Der Plan kann ja nun doch wohl nicht sein, aus einer niveaulosen breiten Masse, die mit Safaris und bunten Gürteln veräppelt werden ein paar Talente
zu finden und diese dort rauszuziehen und an Kaderzentren zu verschleißen ..?
Und weil die Bundestrainer im Jugendbereich das wohl genauso sehen und sich nicht mehr anders zu helfen wissen, kommt jetzt eben die Brechstange und man versucht, bestimmte Dinge über das Reglement zu verbessern.Anton_D1 hat geschrieben:Für mich liegt das Nachwuchs-Problem eindeutig bei der Qualität der Trainer und ihren Lehrmethoden.
Es ist ein Teufelskreis.Anton_D1 hat geschrieben:Für mich liegt das Nachwuchs-Problem eindeutig bei der Qualität der Trainer und ihren Lehrmethoden.
Prima Idee, sofern die Schlüsselpositionen nicht in "Familienhand" sind.guk hat geschrieben:Wenn es in deinem Landesverband so ist... dann versuche doch, aktiv etwas zu ändern.
Ist schon in Arbeit.guk hat geschrieben:Fang in deinem Verein an und versuche das Niveau auch an andere weiterzugeben.
Es fängt bei der Ausbildung der Trainer an. Wenn die nicht stimmt, dann "stimmen" auch die daraus resultierenden Trainer (überwiegend) nicht.guk hat geschrieben:Es gibt sicher auch bei den Trainern noch viel Potential, aber dieses allgemeine "Trainerbashing" geht zu Lasten derer, die aus reinem Spaß am Judo einen guten Job machen.
Bei uns fallen eben kaum bis keine Prüflinge durch. Sind die alle so überdurchschnittlich gut oder liegt es an etwas anderem?guk hat geschrieben:... (bei uns fallen durchaus auch Leute durch, sowohl bei der Dan- als auch Trainerprüfung)