ich hätte da mal eine Frage zur Wartezeit, lässt sich diese auch mit einer Übungsleiter-C-Lizenz-Breitensport verkürzen (in Baden Württemberg)

Wie streng ist diese 2 Jahresregelung ?
Gruß Tobi
Die Regelung sollte in beiden Verbänden gleich sein, weil sie vom DJB vorgegeben ist.Ronin hat geschrieben:Es ist schon mal die Frage: Baden oder Württemberg?
Regelungen in der Verfahrensordnung können in den Landesverbänden abweichen. So erlaubt Baden beispielsweise in der aktuellen Fassung (14.06.2015) der Verfahrensordnung Prüfungen zum 1. Dan ab 16 Jahren, mit Wettkampfpunkten sogar ab 15 Jahren (wobei der tatsächliche Geburtstag zählt). In Württemberg ist weiterhin (Fassung 1.01.2015) die Dan-Prüfung mit dem vollendeten 18. Lebensjahr üblich, mit Wettkampfpunkten bereits ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.CasimirC hat geschrieben:Die Regelung sollte in beiden Verbänden gleich sein, weil sie vom DJB vorgegeben ist.
Woher nimmst du diese Daten?Alan j-98+l- hat geschrieben:Für die Dan-Prüfung muss man mindestens 3 Jahre warten.
Vielleicht interessant für manch Einen, der an historischen Infos interessiert ist:Alan j-98+l- hat geschrieben:
Für die Dan-Prüfung muss man mindestens 3 Jahre warten.
"Kawaishi registered as a member of the Kōdōkan in September 1920 and obtained his jūdō shodan [first-degree black belt] in January 1921. Six months later in July 1921 he became nidan [second-degree black belt], and in December 1922 sandan [third-degree black belt]. In March 1924 Kawaishi graduated from Waseda University, (....) In October 1924 Kawaishi participated in the Kōhaku shiai 紅白試合 [Red and White Contests] and successfully completed the requirements for his yodan [fourth-degree black belt] promotion, of which the certificate signed by Kanō was issued on December 24th, 1924 [15]. (aus "Who was Kawaishi Mikinosuke ?, leider sind mir die weiteren Angaben abhanden gekommen; ev. weiß ja jemand noch den Autor und das Erscheinungsdatum)"
Da stimme ich dir zu, allerdings bin ich der Meinung, dass man hier erst großflächig das Narrativ ändern und dann die Prüfungsvoraussetzungen anpassen sollte. So werden durch die Senkung des Mindestalters und die geringeren Anforderungen, die neuen Dangrade hin und wieder belächelt.Jupp hat geschrieben:Doch die Entwicklung der Dangrade bei Kawaishi macht deutlich, dass auch knapp 60 Jahre nach Gründung des Judo Dangrade im Kodokan selbst nicht die "Schwere" und "Bedeutung" gehabt zu haben scheinen, die ihnen dann in Europa (Frankreich, England, Niederlande, Schweiz usw.) in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts und in Deutschland bis heute zugeschrieben werden.
In welchem offiziellen DJB-Dokument stand doch gleich was von "in der Öffentlichkeit als Meistergrad wahrgenommen" - ohne entsprechende Relativierung, soJupp hat geschrieben:Doch die Entwicklung der Dangrade bei Kawaishi macht deutlich, dass auch knapp 60 Jahre nach Gründung des Judo Dangrade im Kodokan selbst nicht die "Schwere" und "Bedeutung" gehabt zu haben scheinen, die ihnen dann in Europa (Frankreich, England, Niederlande, Schweiz usw.) in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts und in Deutschland bis heute zugeschrieben werden.
Antwort A: Ich glaube ich habe schon mehrfach erklärt, wie Entscheidungen in solchen Gremien zustande kommen, nämlich demokratisch, d.h. durch Abstimmung. Das bedeutet, dass nicht immer und nicht alle Gruppenmitglieder mit jeder Formulierung und jeder Entscheidung einverstanden gewesen sein mussten.Fritz schreibt (schmunzelnd, hoffe ich):
"In welchem offiziellen DJB-Dokument stand doch gleich was von "in der Öffentlichkeit als Meistergrad wahrgenommen" - ohne entsprechende Relativierung, so
daß selbst verdiente Prüfungsreferenten stolz von von Meisterprüfungen im Zusammenhang mit dem Shodan reden?
Und welcher "Jupp" hat an dem Dokument doch gleich mitgewirkt?"
Also mitgegangen, mitgefangen, mitgehangenJupp hat geschrieben:Antwort A: Ich glaube ich habe schon mehrfach erklärt, wie Entscheidungen in solchen Gremien zustande kommen, nämlich demokratisch, d.h. durch Abstimmung. Das bedeutet, dass nicht immer und nicht alle Gruppenmitglieder mit jeder Formulierung und jeder Entscheidung einverstanden gewesen sein mussten.
Wer war denn da der Verantwortliche für, der es also nicht für nötig hielt, seinen Formulierung demokratisch abnicken zu lassen?Jupp hat geschrieben:Antwort B: Diese Formulierung mit den "Meistergraden" wurde nachher (d.h. nach Arbeit der Experten-Gruppe) "einleitend" hinzugefügt.
Nun ja, die Frage ist doch eigentlich, ob man andere hindern sollte, klüger zu werden, vielleicht täte nach all den Jahren malJupp hat geschrieben:"Lieber junger Freund! Wer will mich eigentlich daran hindern, dass ich von Tag zu Tag klüger werde?"
Leute die regelmäßig zum Training rennen, merkwürdige asiatische Schlafanzüge anziehen, evt. noch fremder Leute Kinder was beibringen, werden in dertutor! hat geschrieben:In dem Materialien steht, dass der Dan-Träger in der Öffentlichkeit als Meister wahrgenommen wird. Und dass die öffentliche Wahrnehmung tatsächlich weit überwiegend so ist, will ja wohl niemand bestreiten.
Doch ist es, da gehört eine Fußnote mit bspw. Jupps Anmerkungen weiter vorn ergänzt.tutor! hat geschrieben:Sorry - aber kein Grund etwas zu ändern.
Naja, die komplette öffentliche Wahrnehmung des Judo hat ganz schön gelitten in den letzten Jahren. Ist natürlich so nicht gerechtfertigt und macht mich immer wieder traurig. Da ich öfters auch "marketingtechnisch" für unseren Verein unterwegs bin, höre ich immer mal wieder Ansichten, die mich schlicht entsetzen. Gerade aus den Reihen der Jugendlichen.tutor! hat geschrieben:[...]Meister[...] Und dass die öffentliche Wahrnehmung tatsächlich weit überwiegend so ist, will ja wohl niemand bestreiten.