jemand bestätigen der den Spiegel 46/05 zu Hause rumliegen hat?)
Der Spiegel 46/05 hat geschrieben:Ausbildung zum Macho
Kampfsport steigert bei Jugendlichen die Aggressivität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität im norwegischen Bergen. Psychologin Inger Endresen und ihr Team beobachteten dazu 500 Jungs zwischen 11 und 13 Jahren, die mit Sportarten wie Boxen, Ringen oder Karate begonnen hatten. Die Jungs waren streitlustiger als ihre Schulkameraden, stahlen häufiger und schwänzten öfter. Insgesamt errechnete Endresen ein fünfmal schlechteres Sozialverhalten als bei
Gleichaltrigen, die Fußball spielten oder anderen Bewegungssport ausübten. Dass Kampfsport eine Anziehungskraft auf Rowdys ausübt, kann nicht alleiniger Grund sein: Die Forscher vergleichen das Verhalten der Jungs, bevor sie das Training aufnahmen, mit ihrem späteren - die Aggressivität nahm zu. Verantwortlich dafür macht das Team die mit dem Image dieser Sportarten verbundenen Macho-Attitüden.
Was sagt ihr zu diesem Artikel. Hat jemand mehr Informationen zu dieser Studie?
Judo wurde zwar nicht explizit aufgeführt, gehört aber auch wohl in die Kategorie "Kampfsport". Ich mache jetzt seit knapp 10 Jahren Judo und mir ist bis jetzt noch niemand begegnet, der durch den Sport aggressiver geworden ist. Ich denke es liegt sehr viel am Trainer, wie er den Sport vermittelt und wie er seine Schützlinge anstachelt.
Was meint ihr?