Fragen eines vielleicht Einsteigers

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Joerg.L
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Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 01.04.2013, 22:10

Hallo guten Abend Zusammen,
ich hab jetzt hier und anderweitig schon einiges gelesen, möchte aber trotzdem die ein oder andere Frage los werden.

Ein paar Infos über mich: 33 Jahre, IT Schreibtischtäter, Couchpotato und absolut untrainiert/unsportlich

Meine Tochter (wird bald 7j) fängt jetzt nach den Osterferien mit Judo an, nachdem sie an einige Probetrainings teilgenommen hat.
Ihr Trainer sprach ihre Mutter und mich an, ob wir nicht an einem Abend mal da bleiben wollen, um bei den Erwachsenen reinzuschnuppern.

Da meine Nicht-Fitness mir doch auf den Keks geht, habe ich mir in der Tat überlegt, mit Judo, bzw. Kampfsport anzufangen.

Bisher habe ich je ein Hapkido (private Kampfsportakademie) und Jiu Jitsu ("normaler" Sportverein) Probetraining absolviert.

Fazit:
  • Hapkido:
    Ich fühlte mich in dem Laden nicht wirklich wohl.
    Der Trainer war wenig kommunikativ und ein reines Kicktraining für einen absoluten Nixwisser wie mich... Naja. Es gab zwar den ein oder anderen Hinweis aber wirklich "betreut" bzw. "an die Hand genommen fühlte ich mich nicht. Dort werde ich nicht wieder erscheinen.
  • Jiu Jitsu:
    Die Zeit war sehr angenehm. Aufgrund der Ferien war das Kinder und Erwachsenentraining zusammen gelegt, was dazu führte, dass 4 Kinder, zwei Trainer und ich in der Halle waren.
    Die Trainerin hat sich sehr viel Zeit für mich genommen, mit mir "gearbeitet" und so war die Wohlfühlatmosphäre deutlich angenehmer.
    Auch wenns "komisch" war, dass die Kinder ja deutlich mehr drauf hatten als ich, aber so ist das nun mal, wenn man Anfänger/Gast ist.
    Trotz deutlichem Muskelkater, vorallem in den Beinen und Mattenbrand werde ich da trotzdem nochmal zum nächsten Mischtraining und ersten reinen Erwachsenentraining erscheinen.

    Jetzt hab ich mich gestern mal ein bisschen "umgesehen" und "umgelesen" im Netz zum Thema Jiu Jitsu und muss durchaus eingestehen, dass gerade einige Videos schon durchaus "Angst" gemacht haben. Zum Teil scheint es bei Jiu Jitsu ja schon sehr hart und intensiv zu zugehen, was das Thema treten/schlagen angeht und wenn dann auch noch ein Tiefschutz notwendig wird. Na ich weiss nicht...
Daher bin ich dann wieder bei Judo...
Ich habe nach dem letzten Probetraining meiner Tochter gesehen, dass bei den Erwachsenen min. 3 oder 4 Weißgurte dabei waren.
Das sprach mich in soweit durchaus an, als das ich dann ja quasi nicht der einzige Neue bin. Soweit so gut.
Erscheinen werde ich dort am nächsten Montag auf jeden Fall.
Der kleine zusätzliche Vorteil: Ich könnte was früher zum Training kommen und meiner Tochter bis zum Ende ihres Trainings zusehen.

Auch bietet der Verein, wo ich das Jiu Jitsu-Probetraining gemacht habe, Judo an.
Auch dort werde ich hingehen, mitmachen und es mir ansehen.
Natürlich weiss ich da aktuell nicht, wie die Gruppenzusammensetzung aussieht, aber das werde ich ja dann herausfinden.

Dass ich Judo oder eventuell Jiu Jitsu machen werde, ist soweit klar, nur muss ich halt gucken wo.

Bisher haben sich für mich trotzdem folgende Fragen ergeben:
  • Judogi / Jiu Jitsu Anzug
    Ja, die Probetrainings kann ich in Jogginghose und T-Shirt machen, soweit klar. Allerdings sollte ja dann trotzdem zeitnah ein entsprechender Anzug her.
    Ich war jetzt mal bei Decathlon stöbern, da der Laden hier in der Nähe ist und habe dort diesen Anzug Domyos Hirosaki 400 gefunden.
    Ohne ihn jetzt überhaupt mal anprobiert zu haben: Lohnt so ein "preiswerter" Anzug überhaupt für mich zum Einstieg, oder sollte es schon was anderes sein?
    Da ich jetzt natürlich nicht sagen kann, wie lange ich meinen inneren Schweinehund im Griff habe, mag ich natürlich nicht unnötig viel für nen Anzug ausgeben, den ich vielleicht dann bald wieder in den Schrank hänge.

    Ich bin 1,87m groß, wenn ich die Logik richtig verstehe, sollte ich dann wohl zu nem 190er oder 200er Anzug greifen, da der beim Waschen noch was einläuft, sehe ich das richtig?

    Könnte ich einen Judogi auch ohne Probleme bei Jiu Jitsu tragen oder sind das zwangsweise andere Anzüge?
    Worauf sollte ich achten beim Kauf? Reine Baumwolle? Baumwolle + Synthetikgewebe?
    Spricht etwas dagegen, unter dem Anzug ein T-Shirt zu tragen, abgesehen von eventuellen Schäden?

    Nebenschauplatz:
    Der zukünftige Trainer meiner Kurzen wird für sie ein paar zu klein gewordene Anzüge mitbringen, vielleicht passt einer davon.
    Falls nicht: Wäre für sie so ein günstiger Domyos entweder der 400 von oben oder der Hirosaki 50 gut für den Anfang, oder sollte es auch hier was anderes sein?
  • Trainingsmenge
    Beim Verein meiner Tochter trainieren die Erwachsenen nur einmal die Woche für 1,5 Stunden.
    Im anderen Verein trainieren die Erwachsenen zwei mal 1,5 Stunden und es gibt ein extra "Anfängertraining".
    Da weiss ich allerdings noch nicht, ob das nur für Kids ist oder auch andere Weißgurte.

    Ich vermute mal, das einmal die Woche 1,5 Stunden zu trainieren, gerade wenn man sonst recht unfit und absoluter Neuling ist, im Grunde zu wenig ist und zwei Einheiten die Woche schon sehr sinnvoll sind oder?
  • Gruppenzusammensetzung
    Wie schon gesagt, habe ich bei der einen Gruppe gesehen, das dort auch 3-4 Weißgurte zugegen sind.
    Wie wichtig empfindet ihr es, das es innerhalb der Gruppe den ein oder anderen Partner gibt, welcher auf einem ähnlichen Level ist?

    Macht es Sinn darauf zu achten, oder ist das im Grunde egal?
    Ich kann mir vorstellen, dass man als Anfänger von einem höheren Partner durchaus profitieren kann.
    Aber ich kann mir auch vorstellen, das ein höherer Partner vielleicht auch "angenervt" sein kann, wenn er gegen Weißgurte ran muss.
    Wiederum kann ich mir aber auch Frust beim Weißgurt vorstellen, weil er gegen einen höheren Gurt idr. meist verlieren wird.

    Das die Sympathie/Stimmung in der Gruppe stimmen muss, ist soweit klar, aber bei dem Rest bin ich mir unschlüssig.
Das wars fürs erste.
Gruß und lieben Dank
Jörg

CasimirC
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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von CasimirC » 01.04.2013, 23:47

Hallo Jörg, du machst dir viele Gedanken, das ist gut so! Ich denke, sofern dein innerer Schweinehund dich nicht besiegt, könntest du viel Spaß beim Judo haben :)
  • Judogi / Jiu Jitsu Anzug
    Ich persönlich empfehle die Domyos-Anzüge nicht, sondern rate zu ProTouch, aber das ist größtenteils Geschmacksache. Falls du Domyos nimmst, wäre für deine 7jährige Tochter wohl der dünnere Anzug angenehmer. Für dich könnte jedoch der 440er schon fast ein wenig zu dünn sein...aber für ein erstes Probejahr wirds sicher reichen. Von der Größe her würde ich dir zu Größe 200 raten, aber das hängt auch immer vom Modell ab, am Besten mal anprobieren (Ferndiagnosen sind schwer...).
    Damit kannst du auch sicher in anderen, ähnlichen Kampfsportvereinen trainieren.
    Gegen ein Shirt unter dem Gi spricht im Grunde nicht viel, Frauen/ Mädels tragen das ja auch so ;) Wenn es also für dich angenehmer ist, frag den entsprechenden Übungsleiter, ob das okay ist.
  • Trainingsmenge
    1x 1,5 Stunden pro Woche halte ich für zu wenig, wenn man sich in den Sport einarbeiten möchte. Sicher geht das auch, aber zwei- oder dreimal pro Woche halte ich, unabhängig vom Belastungsgrad (man kann die Intensivität ja während des Trainings drosseln, wenns zu viel wird), für die bessere Wahl.
  • Gruppenzusammensetzung
    Das Für und Wider hast du ja schon erkannt ;) im Grunde hängt es von den Charakteren der jeweiligen Trainingspartnern ab, nicht vom Gürtel- oder Erfahrungsgrad. Ein etwas erfahrener Trainingspartner kann dir individuell Rückmeldung geben, wenn der ÜL mal grade keine Zeit hat. Also mein Tipp: Versuche dir Trainingspartner zu suchen, die eine fortgeschrittene Gürtelstufe haben. Der Trainingspartner wird in solchen Einheiten ohnehin ständig gewechselt, so dass die niemals einem einzelnen 'auf die Nerven gehen' kannst ;) Ansonsten ist es aber sicher auch angenehm, mit anderen Anfängern zu trainieren, weil man dann quasi unter "Leidensgenossen" ist :P
P.S.: Die Antworten sind äußerst subjektiv, also mit Sicherheit keine allgemeingültigen Tipps.
Theorie: Wenn alle wissen, wie es geht, und es geht nicht.
Praxis: Wenn es geht, und keiner weiß, warum.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von SJC » 01.04.2013, 23:57

Joerg.L hat geschrieben:
Das die Sympathie/Stimmung in der Gruppe stimmen muss ist soweit klar, aber bei dem Rest bin ich mir unschlüssig.[/list]
Hallo Joerg,

meine persönliche Meinung: Mach bei den Vereinen das Probetraining mit und entscheide dich für den Verein, bei dem du dich am wohlsten fühlst. Wenn du mit den Leuten auf der Matte Spaß hast, wirst du auch längerfristig deinen inneren Schweinehund überwinden können.

Bye

Robert
Ich trainiere beim Spandauer Judo-Club 1951 e.V.: http://spandauer-judo-club.de - http://facebook.com/SpandauerJudoClub

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 02.04.2013, 00:42

CasimirC hat geschrieben:Hallo Jörg, du machst dir viele Gedanken, das ist gut so! Ich denke, sofern dein innerer Schweinehund dich nicht besiegt, könntest du viel Spaß beim Judo haben :)
Hey Casimir,
danke für deine Antwort.
Viele Gedanken = Gut? :D okay, nehm ich... Gedanken machen kann ich mir nämlich viel, manchmal zu viel :D ;)

In der Tat habe ich, zumindest was das Thema Judo/Kampfsport betrifft, meinen Schweinehund aktuell gut unter Kontrolle und bin recht motiviert.
Würde vorzugsweise lieber heute als morgen zum Probetraining....
CasimirC hat geschrieben:Ich persönlich empfehle die Domyos-Anzüge nicht, sondern rate zu ProTouch, aber das ist größtenteils Geschmacksache.
leider hat keiner der beiden Intersport-Läden, die ich hier kenne bzw. wo ich Vor-Ort war, ProTouch Judoanzüge da, höchstens wohl auf Bestellung. Der Aufpreis ist ja unerheblich zum Domyos.
Nehme mal an, wir sprechen dann wohl vom ProTouch Randori?
Bekommt man da die Schulterverzierungen ab?
Würd halt gerne vorher mal anprobieren und kein Dauergast bei der Post sein.
CasimirC hat geschrieben:Falls du Domyos nimmst, wäre für deine 7jährige Tochter wohl der dünnere Anzug angenehmer.
okay :) Danke
Da werden wir sicher dann nochmal mit ihrem Trainer sprechen.
Aber wir vermuten eh, dass er was passendes da haben wird.

Wir hatten sie mal bei Decathlon die 2 Domyos und den Adidas probieren lassen.
130er passte soweit. Beim Adidas saß die Hose am Besten, aber die Streifen fand sie doof.
Bleibt dann nur die Frage, ob man dann nicht nen 140er holt, wegen dem Einlaufen etc.
CasimirC hat geschrieben:Für dich könnte jedoch der 440er schon fast ein wenig zu dünn sein...aber für ein erstes Probejahr wirds sicher reichen.
Okay, na das wäre ja schon mal was. Dass man sich dann mittelfristig was besseres zulegt, kann ich mir durchaus vorstellen.

Wobei ich ja wieder der Typ bin und sag:
Ob ich jetzt 35 - 50€ für ein Einsteigeranzug ausgebe, oder vielleicht für 20-30€ mehr was "ordentliches" für meinen Bedarf kaufe.
Dann doch lieber was "ordentliches".

Hab halt nur kein Bock, das der Anzug bei erstbester Gelegenheit reißt und ich dann wieder was kaufen darf.
Das doch doof :D
CasimirC hat geschrieben:Von der Größe her würde ich dir zu Größe 200 raten, aber das hängt auch immer vom Modell ab, am Besten mal anprobieren (Ferndiagnosen sind schwer...).
Ja das Anprobieren ist mir halt auch wichtig.
Nur scheints da nicht so wahnsinnig viele Läden hier zu geben, wo man einfach mal hingehen und stöbern, sich beraten und shoppen kann.
CasimirC hat geschrieben:Gegen ein Shirt unter dem Gi spricht im Grunde nicht viel, Frauen/ Mädels tragen das ja auch so ;) Wenn es also für dich angenehmer ist, frag den entsprechenden Übungsleiter, ob das okay ist.
Ja bei den Fräuen/Mädels hab ich das schon gesehen. Aber das werd ich dann wohl mit dem Trainer, welcher es auch immer sein wird, mal besprechen. Aber vielleicht machs ich einfach wie alle ohne :D
CasimirC hat geschrieben:1x 1,5 Stunden pro Woche halte ich für zu wenig, wenn man sich in den Sport einarbeiten möchte.
das deckt sich ja soweit mit meiner Vermutung
CasimirC hat geschrieben:Das Für und Wider hast du ja schon erkannt ;) im Grunde hängt es von den Charakteren der jeweiligen Trainingspartnern ab, nicht vom Gürtel- oder Erfahrungsgrad.
okay, das verstehe ich.
CasimirC hat geschrieben:Ein etwas erfahrener Trainingspartner kann dir individuell Rückmeldung geben, wenn der ÜL mal grade keine Zeit hat. Also mein Tipp: Versuche dir Trainingspartner zu suchen, die eine fortgeschrittene Gürtelstufe haben.
Danke, denkt sich ja soweit mit meiner Vermutung
CasimirC hat geschrieben:Der Trainingspartner wird in solchen Einheiten ohnehin ständig gewechselt, so dass die niemals einem einzelnen 'auf die Nerven gehen' kannst ;)
okay, das gut zu wissen
CasimirC hat geschrieben:Ansonsten ist es aber sicher auch angenehm, mit anderen Anfängern zu trainieren, weil man dann quasi unter "Leidensgenossen" ist :P
vermutlich....

Im Grunde wäre also eine "ausgewogene" Gruppe, nicht das schlechteste.
CasimirC hat geschrieben:P.S.: Die Antworten sind äußerst subjektiv, also mit Sicherheit keine allgemeingültigen Tipps.
*grins* ja gut, das schon klar :) jeder empfindet viele Dinge ja anders. Aber Danke für deine Meinung

Hey Robert, auch dir Danke für deine Antwort.
SJC hat geschrieben:meine persönliche Meinung: Mach bei den Vereinen das Probetraining mit und entscheide dich für den Verein, bei dem du dich am wohlsten fühlst. Wenn du mit den Leuten auf der Matte Spaß hast, wirst du auch längerfristig deinen inneren Schweinehund überwinden können.
Danke sehr :) dann passt mein Plan ja soweit. Gut gut :)

tutor!
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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von tutor! » 02.04.2013, 08:55

Wenn Du aus Mühlheim a.d. Ruhr kommst, solltest Du Dich hier nach Anzügen umschauen:
http://sportartikel-wusthoff.eu/
(ist ein geografischer Glücksfall für Dich)
I founded a new system for physical culture and mental training as well as for winning contests. I called this "Kodokan Judo",(J. Kano 1898)
Techniques are only the words of the language judo (Cichorei Kano, 24.12.2008)

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 02.04.2013, 09:05

Danke für den Tipp.
Dann werde ich da doch auf jeden Fall mal gucken gehen.

Kumamoto
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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Kumamoto » 02.04.2013, 12:43

Hast Du schonmal an einen gebrauchten Anzug gedacht? Viele wachsen aus ihrem raus und bieten ihren alten, aber noch guten, Anzug am schwarzen Brett an.
Das T-Shirt unter dem Gi sehe ich - persönlich- auch für Männer locker: Das Shirt nimmt den Schweiss auf und verhindert, dass sich die Haut am doch recht rauen Anzug wundreibt - habe da selbst eine empfindliche Stelle im Nacken ;)
Die Trainingsintensität würde ich vom Angebot abhängig machen. Wenn man sich in einer Gruppe wohlfühlt und da bleiben will, reicht es vollkommen aus, einmal die Woche zu trainieren. Man kann ja das Gelernte dann zuhause nochmal im Kopf durchgehen und ab und zu mal joggen oder walken gehen. Wenn der Verein über Fitnessgeräte verfügt, kannst Du diese bestimmt auch mitbenutzen und so das eigentliche Judotraining ergänzen und fit werden/ bleiben. Wenn Du dann ein Verlangen nach "Mehr" hast, kannst Du ja sehen was das Angebot noch hergibt.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 02.04.2013, 15:22

Kumamoto hat geschrieben:Hast Du schonmal an einen gebrauchten Anzug gedacht? Viele wachsen aus ihrem raus und bieten ihren alten, aber noch guten, Anzug am schwarzen Brett an.
für meine Tochter ja, da ist, wie gesagt, auch der Plan, das der Trainer zu klein gewordene Anzüge mitbringt und wir da vielleicht ein Schnäppchen machen können.

Für mich selber hab ich ehrlich gesagt, aufgrund des Größenbedarfs, noch nicht daran gedacht. Bei der 190er/200er Größe ist ja "raus gewachsen" recht unwahrscheinlich, da man ja so eine Körpergröße eher hat, wenn man ausgewachsen ist und sich nicht mehr im Wachstum befindet.

Bleibe also nur das Thema "Anzugwechsel".... naja mal gucken...

Ich werd einfach mal den Fachladen in MH aufsuchen und ich habe auch mit Intersport in Oberhausen telefoniert und werde mir dort mal die ProTouch ansehen.
Kumamoto hat geschrieben:Das T-Shirt unter dem Gi sehe ich - persönlich - auch für Männer locker: Das Shirt nimmt den Schweiss auf und verhindert, dass sich die Haut am doch recht rauen Anzug wundreibt - habe da selbst eine empfindliche Stelle im Nacken ;)
mit dem "wundreiben" ist ein durch in interessanter Punkt.
Naja mal gucken, das sollte sich ja alles dann irgendwie finden.
Kumamoto hat geschrieben:Die Trainingsintensität würde ich vom Angebot abhängig machen. Wenn man sich in einer Gruppe wohlfühlt und da bleiben will, reicht es vollkommen aus, einmal die Woche zu trainieren. Man kann ja das Gelernte dann zuhause nochmal im Kopf durchgehen und ab und zu mal joggen oder walken gehen.
Ich bin gespannt. Heute Abend ist Probetraining in dem Verein, der zwei mal die Woche trainiert. Mal gucken, wie die Leute so drauf sind.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 02.04.2013, 23:38

Joerg.L hat geschrieben:Heute Abend ist Probetraining in dem Verein, der zwei mal die Woche trainiert. Mal gucken, wie die Leute so drauf sind.
so.... dann war ich beim Training
1. Schrecksekunde: lauter braune und schwarze Gurte

Erste angenehme Überraschung: _Man hatte noch Judojacken im Schrank, so das ich zumindest theoretisch meinem Partner hätte Zupackfläche bieten können.

Der Trainer hat mir besonders gut gefallen, da ihm gewissen Dinge an mir aufgefallen sind (Koordinationsschwächen) und er hat sehr penibel darauf geachtet, dass ich mich nicht überlaste.

Nach dem Warmmachen, wobei der da auch schon drauf achtete, dass ich nur die Übungen mitmache, welche ich auch schaffen kann, gab's erstmal Fallschule.

Nach na kurzen Erholungspause hieß es dann: "Frau liegt auf Bauch und ich soll sie auf den Rücken bekommen".
Ähm okay, das war ja mal einfacher gesagt, als getan.
Ich bin jetzt nicht gerade stark/muskolös, aber dass es so schwer sein kann, eine junge Frau, welche 1,5-2 Köpfe kleiner ist und Pi*Daumen nur die Hälfte von einem selbst wiegt, auf den Rücken zu drehen, holla die Waldfee.
Dann zeigte man mir einen Griff, wie es nicht ganz so ein Kraftakt ist...
Sehr interessante Erfahrung.

Dann gab's wieder Fallschule, angeleitet von einer geduldigen Schwarz-Gurt-Frau.

Sehr schön: der Trainer gab ihr bereits Anweisungen, falls ich zum nächsten Training komme, was sie mit mir anstellen soll.

Mein Fazit:
  • es war sehr anstrengend, was zu erwarten war
  • es hat Spaß gemacht, trotz der Anstrengung
  • ich wäre der einzige Weißgurt, das niedrigste war Grün
Ich werde zum nächsten Training auf jeden Fall wieder hingehen und mich der Runde Zwei stellen

Noch ne Frage:
Bereits vom Jiu Jitsu vom letzten Donnerstag, hatte ich mir zwei wunde Stellen auf dem Fußrücken durch Mattenbrand geholt.
Die Pflaster haben im Training heute nicht wirklich stabil gehalten. Gibts ne Empfehlung, wie ich die Stellen stabil fürs nächste Mal "abdecken/verbinden" kann, ohne dass sich da öfters was löst?

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Fritz » 02.04.2013, 23:49

Bereits vom Jiu Jitsu vom letzten Donnerstag, hatte ich mir zwei wunde Stellen auf dem Fußrücken durch Mattenbrand geholt.
Die Pflaster haben im Training heute nicht wirklich stabil gehalten. Gibts ne Empfehlung, wie ich die Stellen stabil fürs nächste Mal "abdecken/verbinden" kann, ohne dass sich da öfters was löst?
Erstmal sorg dafür, daß sich nichts entzündet, kann böse enden... Dann ist die Regel, Pflaster allein beim Judo - vergiß es.
Sichere die Wundplaster mit Heftpflaster, neudeutsch "Tape", mehrmals um den Fuß rum, nicht zu straff, schmerzt sonst, aber so hält es dann...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 02.04.2013, 23:59

Fritz hat geschrieben:Erstmal sorg dafür, daß sich nichts entzündet
reicht normales Wundpflaster oder sollte ich vorher Desinfektionsspray besorgen? Realistisch betrachtet machen die Apotheken um 8:30 auf. Ob desinfektionsspray nach über 8 Stunden noch was reisst?
Fritz hat geschrieben: Dann ist die Regel, Pflaster allein beim Judo - vergiß es.
hab ich heute gemerkt, war sicherlich was naiv.
Fritz hat geschrieben:Sichere die Wundplaster mit Heftpflaster, neudeutsch "Tape", mehrmals um den Fuß rum, nicht zu straff, schmerzt sonst, aber so hält es dann...
Danke für den Tipp, das werde ich dann beim nächsten Training so machen.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Fritz » 03.04.2013, 00:19

Joerg.L hat geschrieben:reicht normales Wundpflaster oder sollte ich vorher Desinfektionsspray besorgen? Realistisch betrachtet machen die Apotheken um 8:30 auf. Ob desinfektionsspray nach über 8 Stunden noch was reisst?
Den Spray machste gleich, wenn es passiert, drauf. Jetzt ist die Frage, ob sich es tatsächlich
entzündet hat, dann solltest Du die üblichen Salben für den Fall nehmen (z.B. Jodsalbe; was weiß ich, was sonst noch gut ist, bin kein Mediziner), ansonsten
hast Du vielleicht noch Glück gehabt...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von CasimirC » 03.04.2013, 07:55

Noch ein Hinweis zum Mattenbrand: So oft es geht zu Hause die Stelle am Fuß offen lassen (barfuß laufen), wenn es die Möglichkeit dazu gibt, und ansonsten sofern möglich kein zu enges Schuhwerk und unter Socken immer großflächige Pflaster, evtl. mit Jodsalbe wie Fritz schon erwähnt hat, tragen. Wenn sich Sockenfasern in die Wunde setzen, entzündet sich das sehr leicht und v.a. reißt man die Wundfläche immer wieder neu auf. Mattenbrand kann auf die Dauer sehr lästig sein, aber das wird wieder ;)
Theorie: Wenn alle wissen, wie es geht, und es geht nicht.
Praxis: Wenn es geht, und keiner weiß, warum.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Kumamoto » 03.04.2013, 10:34

Du solltest Dir folgende Frage stellen:
Kommt das mit dem Mattenbrand bei Dir nur vor, weil Du neu im Judo warst oder ist damit zu rechnen, dass das öfters/ dauernd vorkommt (so wie bei mir das mit der Schulterpartie)? Wenn es ein Dauerzustand werden könnte, rate ich Dir zu einer Knöchelbandage (z.B. http://www.amazon.de/BAY%C2%AE-elastisc ... 684&sr=8-8) Angenehmer Nebeneffekt: Das Fuss-/ Knöchelgelenk wird zusätzlich gestützt. Die gibt es z.B. in Apotheken ganz billig. Durch die Aussparungen an der Ferse und den Zehen solltest du noch genügend Halt auf der Matte haben - also besser als Socken anzubehalten. Aber: Probieren geht über studieren! Probiere mehrere Lösungen aus und wähle dann die, die Dir am meisten zusagt.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von SumiGaeshi » 03.04.2013, 11:46

zum Thema Mattenbrand: bei mir war das so dass sich dass nach einer gewisssen Zeit gelegt hat. Man hat gemerkt durch welche Situationen/Haltungen der Mattenbrand entsteht und so gelernt, dies zu verhindern.
Und zum Thema T-Shirt empfehle ich dir, kauf dir so ein enganliegendes Sportshirt alles andere ging bei mir auf kurz oder lang kaputt.

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 03.04.2013, 16:15

Fritz hat geschrieben:Den Spray machste gleich, wenn es passiert, drauf.
okay, das kommt dann als nächstes in die Sporttasche.
Fritz hat geschrieben:Jetzt ist die Frage, ob sich es tatsächlich entzündet hat, dann solltest Du die üblichen Salben für den Fall nehmen (z.B. Jodsalbe; was weiß ich, was sonst noch gut ist, bin kein Mediziner), ansonsten
jup, zumindest am linken Fuß hat es sich entzündet.
Meine Hausärztin (war heute morgen wegen was anderem da und hab sie aber direkt mal gucken lassen) hat nun zu Betaisodona Salbe geraten. 100g = 12,95€
Mal abwarten wie das so nun wegheilt.
CasimirC hat geschrieben:Noch ein Hinweis zum Mattenbrand: So oft es geht zu Hause die Stelle am Fuß offen lassen (barfuß laufen), wenn es die Möglichkeit dazu gibt
naja ich bin in der Tat zuhause Sockenläufer, mal gucken.
Ich hab ja jetzt die Salbe und werd einfach mal abwarten.

Fürs nächste Training ist auf jeden Fall klar: Wundpflaster gepaart mit Heftplaster/Tapeband
CasimirC hat geschrieben:Mattenbrand kann auf die Dauer sehr lästig sein, aber das wird wieder ;)
ach klar, schmerzt ja auch nicht oder so. Früher, als ich Volleyball gespielt habe, waren Schürfwunden ja Gang und Gäbe. Ich seh das entspannt, der richtige Umgang, sprich Desinfektionsspray, vernünftige Pflaster+ Tape und passende Salbe werden das schon bewältigen.
Kumamoto hat geschrieben:Du solltest Dir folgende Frage stellen:
Kommt das mit dem Mattenbrand bei Dir nur vor, weil Du neu im Judo warst oder ist damit zu rechnen, dass das öfters/ dauernd vorkommt (so wie bei mir das mit der Schulterpartie)?
gute Frage. Ich würde erstmal vermuten, das Unbeholfenheit und 0 Erfahrung der Grund für den Mattenbrand waren.
Ob sich dies zu einem dauerhaften Problem entwickeln wird, kann ich nicht sagen. Grundsätzlich war die Verletzung ja bereits von letzter Woche vom Jiu Jitsu. Hätte ich gestern das Wundpflaster mit Tape besser fixiert/gesichert, wäre die Wunden wohl möglich nicht mehr aufgegangen, keine Ahnung.
Kumamoto hat geschrieben:Wenn es ein Dauerzustand werden könnte, rate ich Dir zu einer Knöchelbandage (z.B. http://www.amazon.de/BAY%C2%AE-elastisc ... 684&sr=8-8) Angenehmer Nebeneffekt: Das Fuss-/ Knöchelgelenk wird zusätzlich gestützt. Die gibt es z.B. in Apotheken ganz billig. Durch die Aussparungen an der Ferse und den Zehen solltest du noch genügend Halt auf der Matte haben - also besser als Socken anzubehalten. Aber: Probieren geht über studieren! Probiere mehrere Lösungen aus und wähle dann die, die Dir am meisten zusagt.
nicht uninteressant. Ich werd das auf jeden Fall beobachten und auch sonst mal mit dem Trainer sprechen, was er denn meint.
SumiGaeshi hat geschrieben:zum Thema Mattenbrand: bei mir war das so dass sich dass nach einer gewisssen Zeit gelegt hat. Man hat gemerkt durch welche Situationen/Haltungen der Mattenbrand entsteht und so gelernt, dies zu verhindern.
das ist auch so ein bisschen meine Hoffnung... im Grunde also: Lernen durch Wunden/"Schmerzen"
SumiGaeshi hat geschrieben:Und zum Thema T-Shirt empfehle ich dir, kauf dir so ein enganliegendes Sportshirt alles andere ging bei mir auf kurz oder lang kaputt.
Okay, danke :) ich hab jetzt erstmal eine Baumwolltshirts.

Wie oft wascht ihr eigentlich den Judogi so im Durchschnitt?
Wie lange dauert es denn durchschnittlich, bis er wieder trocken ist?

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Fritz » 03.04.2013, 16:53

Joerg.L hat geschrieben: Wie oft wascht ihr eigentlich den Judogi so im Durchschnitt?
Wie lange dauert es denn durchschnittlich, bis er wieder trocken ist?
Um evt. eine genaue Antwort geben zu können, bräuchten wir noch die folgenden
Angaben:
Wieviel Liter Schweiß sonderst Du ab pro Training, wieviel davon bleibt im T-Hemd?
Wie ist die genaue chemische Zusammensetzung Deines Schweißes, d.h. wie gut gedeihen
geruchsbildende Bakterien?
Wie verdreckt ist die Trainingsstätte?
Wie hoch ist Deine Drecktoleranz?
Wie hoch ist die Luftfeuchte in Deinem Trockenraum, wie hoch der Luftdurchsatz, wieviel
Restwasser ist in Deinem Anzug nach dem Waschgang?
;-)
Ich wasche meine Anzug nach 2 bis 5 Trainings, abhängig vom Verdreckungsgrad...
Trocknen tut das Ding bei mir innerhalb eines Tages, hab Anzüge der Marke Dax-Moskito...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

Joerg.L
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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 03.04.2013, 18:42

:D :D :D
okay, verstanden :) Dann geh ich mal ins Sport-Bio-Chemie-Forschungslabor ;)

Spontanbesuch eingelegt bei
tutor! hat geschrieben:http://sportartikel-wusthoff.eu/
und Butter bei de Fische gemacht.
DAX Fuji Jacke (180) + Dax Hose (170) eingekauft für zusammen 50€
Das sollte, laut Verkaufspersonal, erstmal für den Anfang reichen.

Seh ich das richtig:
Jacke und Hose nun ab in die Waschmaschine bei 30°c mit Handwaschprogramm ohne Weichspüler

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Fritz
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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Fritz » 03.04.2013, 23:23

Joerg.L hat geschrieben: Seh ich das richtig:
Jacke und Hose nun ab in die Waschmaschine bei 30°c mit Handwaschprogramm ohne Weichspüler
Also ich koch meine Judogi immer...
Die laufen am Anfang tüchtig ein, aber irgendwie wird dann das Gewebe auch fester und dann paßt es
Weichspüler benutze ich nicht, hat einmal ne weichgespülerte Kutte an und das war einfach
nur widerlich, wenn man zu schwitzen beginnt...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Fragen eines vielleicht Einsteigers

Beitrag von Joerg.L » 09.04.2013, 23:30

So, da bin ich wieder :)

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Anmeldeformular ist ausgefüllt und wird am Freitag abgegeben. Ich werde Judoka.

Das letzte Freitagstraining bestand für mich praktisch aus warm machen und aus Fallschule, Fallschule und nochmal Fallschule.
Gewisse "Erfolge" des selbigen sind durchaus wahrnehmbar.

Heute dann zum dritten mal da gewesen, auf dem Programm stand, unter anderem,:
O-Soto-Otoshi
Kuzure-Kesa-Gatame
Spaß hat's gemacht, auch wenn ich nun total platt bin :D

Kurz zum Jiu Jitsu:
War gestern beim Erwachsenentraining, war soweit okay, aber schlussendlich habe ich gemerkt, das es für mich aktuell dann doch was too much is, und Judo mir persönlich aktuell mehr zusagt.

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