Unvereinbarkeitserklärung (Eintracht Frankfurt)

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Hofi
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Re: Unvereinbarkeitserklärung (Eintracht Frankfurt)

Beitrag von Hofi » 25.02.2018, 18:43

Auch wenn ich es vom Ausrichter in Abu Dhabi als inakzeptabel finde, die israelische Hymne nicht zu spielen, hat dieser Vergleich schon etwas Trollhaftes. Was hat ein Araber z.B. mit syrischem Pass mit dem Regime in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu tun. Die Entscheidung einer Partei anzugehören, ist hingegen eine freiwillige. So ein Vergleich kurz nach den Ausfällen des AfD-Politikers Poggenburg am Aschermittwoch ist (es tut mir leid) unanständig (und nein, das ist keine verirrte Einzelmeinung eines unteren Parteimitgliedes, das ist leider inzwischen Standard beim Führungspersonal dort, nachzulesen mit Quellenangaben hier https://wir-sind-afd.de/). Insbesondere empfehle ich das Zitat von Dubravko Mandic zur NPD
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Alonso
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Re: Unvereinbarkeitserklärung (Eintracht Frankfurt)

Beitrag von Alonso » 27.02.2018, 22:33

Da mich Holger & Hofi,
jetzt dahingehend aufgeklärt haben, dass es, trotz unbestrittener Fakten, keinen arabischen Rassismus (auch im Sport) gibt. Kann ich ruhigen Gewissens weiterhin Judosport betreiben......und AfD wählen ..... so oft ich will.

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Re: Unvereinbarkeitserklärung (Eintracht Frankfurt)

Beitrag von Hofi » 02.03.2018, 12:58

Gibt es unter den Arabern Rassisten. Davon gehe ich aus, ist aber hier nicht das Thema (und dass ich behauptet hätte, es gäbe keinen arabischen Rassismus ist eine Unterstellung). Kann ich das einem einzelnen Araber vorhalten, der sich selbst nicht rassistisch verhält und diese Einstellung nicht vertritt? Sicher nicht, denn das wäre in meinen Augen eine rassistische Verallgemeinerung.

Kann ich einem potentiellen Vereinsmitglied vorhalten, dass er ein Partei unterstützt, wählt oder dort sogar aktiv Mitglied ist, deren Führungsmitglieder regelmäßig mit rassistischen, antisemitischen und sonstigen inakzeptablen Ausfällen auffallen. Ich denke schon, denn hier beurteile ich das konkrete Verhalten der Einzelperson.

Alonso versucht also zwei komplett verschiedene Sachverhalte gleichzustellen. Jeder kann natürlich wählen, was er will. Er muss aber auch damit leben, dass andere Leute diese Entscheidung für unklug halten und daraus ihre Schlüsse im persönlichen Umgang mit ihm ziehen.

Gruß
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Re: Unvereinbarkeitserklärung (Eintracht Frankfurt)

Beitrag von Hofi » 08.11.2019, 10:25

@ Alonso:
kannst Du immer noch guten gewissens AfD wählen? Nachdem man Höcke laut Gerichtsentscheidung Faschist nennen darf, weil es dafür eine belegbare Tatsachengrundlage gibt. Und ein Herr Brandner (immerhin Vorsitzender des Rechtsausschusses) wiederholt ausfällig wird. Ein Antisemit wie Gedeon durch das Parteigericht nicht ausgeschlossen wird. Ein Funktionär (Brandic?) den Unterschied zur (nach BVerfG verfassungsfeindlichen) NPD nicht so sehr in den Inhalten sondern nur im Unterstützerumfald sieht. In Brandenburg mit Kalbitz ein Vorsitzender mit klar rechtsradikaler Vita im Amt ist. Gauland Herrn Höcke (den man wie gesagt als Faschist bezeichnen darf) als "Mitte der Partei" sieht.
Und wie ist das aus Deiner Sicht mit den Prinzipien und Werten des Judo zu vereinbaren.
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