DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

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HBt.
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DDK 2018

Beitrag von HBt. » 14.10.2017, 18:43

Naja,
mich interessiert eigentlich nur die "15. Punkte Kata". Explizit die Umsetzung von 's.Olli' ...

Das Kollegium stirbt einfach nicht aus :BangHead alleine beim Betrachten der Gokyo-Tafel überkommt mich das kalte Grau(s)en. Lese ich die Ordnungen und Vorgaben "möchte ich nur noch davonlaufen" - es ist beinahe zum Fremdschämen.

Irgendwo auf der ddk-ev.de Heimseite kann man über das Judoselbstverständnis völlig abstruse Gedanken & Wünsche lesen, leider finde ich diese gerade nicht mehr :(

Ist auch egal, es lohnt sich einfach nicht diesen Mist zu erörtern.

HBt.

PS
Für die positive Entwicklung des Judo in Deutschland war die Trennung vom DDK unbedingt erforderlich, wie man eindeutig feststellen kann.

Patrick-Oliver
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Re: DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

Beitrag von Patrick-Oliver » 15.10.2017, 07:43

alleine beim Betrachten der Gokyo-Tafel überkommt mich das kalte Grau(s)en. Lese ich die Ordnungen und Vorgaben "möchte ich nur noch davonlaufen"
HBt. magst du das bitte begründen?

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HobbyJudo & SV, sprich DDK 2018, heute und gestern

Beitrag von HBt. » 15.10.2017, 11:01

Patrick-Oliver hat geschrieben:
15.10.2017, 07:43
alleine beim Betrachten der Gokyo-Tafel überkommt mich das kalte Grau(s)en. Lese ich die Ordnungen und Vorgaben "möchte ich nur noch davonlaufen"
HBt. magst du das bitte begründen?
Ja, mag ich (kann ich) - doch wir müssten Bild für Bild durchgehen /auseinandernehmen & das ist der Mühe nun wirklich nicht (mehr) wert.

Patrick-Oliver,
mein Bezug ist die aktuelle Übersicht, jeweils mit einem Bild pro Technikcontainer und der farblichen Markierung gelb, orange, grün, blau, braun
Oder beziehst sich Deine Bitte auf "das Davonlaufen"(?),
als ich dieses schrieb hatte ich methodisch-didaktive Gedanken im Kopf, sprich die Lehre (Vermittlung und Weitergabe, etc.pp.).

Ehrlicherweise würde ich gerne meinen Beitrag nicht groß und breit untermauern wollen, weil im Grunde genommen das Thema Lehre /DDK /DJB... bereits in der Vergangenheit erschöpfend diskutiert wurde.

Zu meiner Äußerung habe ich mich durch meine methodische Gedankenwelt hinreißen lassen ;)

Über das DDK nachzudenken ist Energieverschwendung.

Bzgl. der Übersichtstafel kommst Du selbst auf den Trichter: gehe Bild für Bild durch und lasse sie sacken, betrachte sie unter statischen, dynamischen sowie strukturellen Gesichtspunkten ... anschließend setzt Du sie in Bewegung
und rekapitulierst resultierende Kräfte / Statik und Struktur.

Voila,
Schrott!

LG,
HBt.

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Nachtrag:

Beitrag von HBt. » 15.10.2017, 11:33

Ausgangspunkt

Ist der zehnjährige Anfänger (neutral, nicht geschlechtsspezifisch). Das Dan-Programm habe ich ausgeklammert, denn da kommt nichts mehr (außer vielleicht "die traditionellen Katas" nach eigener Wahl). Also auch die Frage
wie lege ich (und was lege ich wie) den Grundstein, worauf baue ich auf ...

Der DJB /Untergliederungen hat und hatte schon immer ein durchdachtes' methodisch-didaktisches Gesamtkonzept, es passt. Beim DDK kann ich einfach nichts in dieser Richtung ausmachen. Klar male ich mir etwas aus oder hinein, doch das bin dann einzig und alleine ich (HBt.) - Pragmatismus, wie kann ich das Beste daraus machen - Kompromisse, manipulative (kleine Änderungen, winzige ...) Vorgehensweise.

Ganz egal.
Während der kurzen gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Vermittlungsthema (auch der Methodik, dazu muss ich selbstverständlich erst einmal ein Gut mein Eigen nennen können) ---> APO; popte mir Thomas Kohlrausch
(aka Tom Herold) mit seinem Programm (welches u.a. auf dem methodischen Reihenkonzept von Tokio Hirano /Frank Thiele basierte) in die Birne, und dieses Kyu-Programm (federführend Tom und nicht Frank, so denke ich heute) ist von allen Systemen* echtes Gold wert.

Selbstverständlich kann man auch auf anderen Wegen Judo (judotypisches Verhalten, Bewegen ...) lernen. Keine Frage.

*extern, unabhängig von einem größeren Verband und eben auf einer Person mit ihrem Namen (Ideen & Können) basierend

@Patrick-Oliver
Mich interessiert nur die Umsetzung /Aufgabe (im Dan-Programm) der von mir getauften "15 Pkt.-Kata", eben der Teil, der alles andere ersetzt ;)

Tschüß,
HBt.

Bearbeitung:
Tippfehler korrigiert
Zuletzt geändert von HBt. am 15.10.2017, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

Holger König
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Re: DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

Beitrag von Holger König » 15.10.2017, 16:25

Bei jeder Ausbildungs- und Prüfungsordnung gibt es aus sportpädagogischer und didaktischer Sicht Unstimmigkeiten. So müßte z.B. der Tsuri-Goshi vor dem Uchi-Mata gelehrt werden, da das zurückgestellte Bein eigentlich eine Vorstufe zum gehobenem Bein darstellt.
Die Prüfungsordnung auf Basis der Gokyo hat sicherlich auch einen Sinn, denn sonst hätte Kano nicht die Reihenfolge der Gruppen in der Gokyo festgelegt.
Es wäre möglicherweise sogar sinnvoll, eine Prüfungsordnung für den Kinder- und Jugendbereich und eine andere für Erwachsene (die erstmals mit über 20 eine Prüfung ablegen) zu schaffen.

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Unterschiedliche Gesichts- u. Ausgangspunkte

Beitrag von HBt. » 15.10.2017, 17:09

Ebenso Ouchigari!
Holger König hat geschrieben:
15.10.2017, 16:25
Bei jeder Ausbildungs- und Prüfungsordnung gibt es aus sportpädagogischer und didaktischer Sicht Unstimmigkeiten.
So müßte z.B. der Tsuri-Goshi vor dem Uchi-Mata gelehrt werden, da das zurückgestellte Bein eigentlich eine Vorstufe zum gehobenem Bein darstellt.
Da gebe gebe ich Dir voll und ganz recht.
+1
Lässt man sich auf Deinen Gedanken ein (und versteht ihn), entwickelt man Reihen.
Die Prüfungsordnung auf Basis der Gokyo hat sicherlich auch einen Sinn, denn sonst hätte Kano nicht die Reihenfolge der Gruppen in der Gokyo festgelegt.
Ganz klar! Doch jetzt kommt das Modell von Steven R. Cunnigham wieder ins Spiel - leider schuldet er der Gemeinschaft noch den mittleren Teil (grün) und den komplettierenden Teil (blau, braun).

Kleine Korrektur (zur 5*8 = 40er Sammlung) : Jigoro Kano hat die Reihenfolge nicht festgelegt oder gar bestimmt ;-)
Es wäre möglicherweise sogar sinnvoll, eine Prüfungsordnung für den Kinder- und Jugendbereich und eine andere für Erwachsene (die erstmals mit über 20 eine Prüfung ablegen) zu schaffen.
Vielleicht, keine Ahnung - doch für wie viele Ausnahmefälle möchtest Du eine PO /ein Gesetz schaffen?

Lehre (auch die Lehre von der Lehre) ist nicht statisch, sondern ein dynamischer Prozess, dynamisch (& adaptiv). Es wird also immer Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansätze geben. Entscheidend ist die Frage wie gehe ich (konstruktiv) damit um?.

Bei einem Lehr- u. Lernmodell sollte man auch die Effizienz im Auge behalten. Wann komme ich ans Ziel? Auch die Tiefe (Qualität) ist hinsichtlich der Frage "kann ich jetzt alleine weitergehen?" (quasi die Qualität meines Sauerteigs)
von großer Bedeutung ---> einfacher formuliert: Was habe ich gelernt (oder - was habe ich unterrichtet?)?

Das DDK kann diesbzgl. nachbessern, so oft es gerne möchte! Vermitteln die gebundenen Vereine (Menschen) Lebensfreude und einen sicheren Ort (Zuflucht), mit Bewegung /Spiel und Spaß ---> soziale Kompetenzen, ist mir deren
ausbildungstechnisches Niveau beinahe egal.

caesar
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Re: DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

Beitrag von caesar » 15.10.2017, 23:14

Das überarbeitete Programm des DDK hat durchaus einige Punkte die ich mir auch im Programm des DJB wünschen würde, z.B. die flexible Katawahl. Häufig ist es doch ein Problem, einen Uke für höhere Grade zu finden, da hier dann zwei Kata trainiert werden müssen und dies doch manchen potenziellen Uke abschreckt.

Ich bezweifle allerdings, dass gute Ideen des DDK in den DJB Einzug nehmen werden, Stolz steht guten Sachen häufiger im Wege.

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Stolz vs. gute Ideen

Beitrag von HBt. » 16.10.2017, 11:00

caesar hat geschrieben:
15.10.2017, 23:14
(...)
Ich bezweifle allerdings, dass gute Ideen des DDK in den DJB Einzug nehmen werden, Stolz steht guten Sachen häufiger im Wege.
Mit dem Stolz (seinen Nebenwirkungen) hat das glaube ich recht wenig zu tun. Bestimmt liegt es an den (nicht vorhandenen) Ideen oder an der Umsetzbarkeit und (der äußerst geringen) Relevanz für den Leistungs- u. Breitensport.

Steht denn die APO des DJB einer guten Ausbildung des Judo treibenden Sportlers im Wege???

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Tasten wir uns (bei Bedarf) heran

Beitrag von HBt. » 16.10.2017, 12:23

Der 10jährige Gelbgurt
2.
Falltechnik

Einseitig: Fallen seitwärts, rückwärts, Rolle vorwärts (mit Liegenbleiben und Aufstehen)
Ukemi einseitig (rechts oder links herum!)
insgesamt 4 Aktionen (isolierte Betrachtung, fallen & werfen stehen nicht in einem direkten Zusammenhang)
3.
Wurftechnik

Sechs Wurftechniken aus der 1. Stufe der Gokyo
aus der Vorwärtsbewegung,
der Rückwärtsbewegung
und aus der Kreisbewegung demonstrieren.
Nehmen wir an ich wähle:
Ukigoshi
Ogoshi
Seoinage

Ouchigari
Osotogari
Hizaguruma

(es fehlen Deashiharai & Sasaetsurikomiashi),
jeweils latsche ich vorwärts, rückwärts und auf bogenförmigen Bahnen (Kurven mit Zwischenstopps)

3 mal 6 = 18 Aktionen! Blinde Aktionen ohne Beidseitigkeit ...
4.
Anwendungsorientierte Judotechniken (Stand)

4.1
Kombination:
Eine
Kombination aus der Bewegung, z. B. O Goshi – O Uchi-Gari

4.2
Kontertechnik:
Eine Kontertechnik aus der Bewegung z. B. O Soto Gari–O Soto Gari
2 zusätzliche Aktionen

PRIMA :-(
Positiv denke ich an "die Wurfkettenidee von Ulrich Klocke und Riccardo Bonfranchi", aber niemals an OG ---> OUG. Warum? Mannigfaltige Einwände, 1. Ich verlasse den Ärmel-Revers-Griff ... Kumikata 2. widerspricht OUG in der jetzt ausgeführten Form (auch als Folge der deutlichen Reaktion Ukes) total dem "was ich unterrichten möchte (und sinnvollerweise sollte)" 3. Muss ich zum völlig falschen Zeitpunkt ein zerstörerisches Meidverhalten schulen (mache ich diesen konsequent und wirklich in der Tiefe, für Fortgeschrittene ... läuft der arme Übling immer ins Nichts oder gegen Beton ...) ---> als Folge zerstöre ich nicht nur den Container Ogoshi, sondern verbaue mir alles ...

mannigfaltig, sagte ich schon!

Kombinationen (wie sie das DDK versteht) haben hier noch nichts zu suchen.

Die exemplarisch (und wahrscheinlich am häufigsten) gewählte Konteraktion: A knallt gegen B & B knallt gegen A, beide setzen sich u.Umständen noch verhakt hin, ist grob fahrlässig ... außer ich studiere ein spezielles Muster ein (damit es so aussieht, als ob es funktioniert), doch auch dieses will ich hier (an dieser Stelle) nicht, absolut nicht.
7.
Theoretische und methodische Grundlagen

7.1
Die Judowerte
7.2
Prinzipien des Judo
7.3
Verhaltensregeln im Judo-Dojo (Übungshalle)
Was soll das denn???

Soll der Pimfke strammstehen und etwas Memoriertes runterrasseln?!

Hinzu kommen noch 18 Aktionen am Boden plus Anwendung (6 Aktionen) ... Der Prüfling muss also weit mehr als 40 Aktionen repetieren können. Können die DDK-Leute erklären, was sie hier tun und auch warum?

Aus professioneller (lehrender) Perspektive muss das Programm schon ziemlich :irre anmuten. Das arme unschuldige Kind.

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Re: DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

Beitrag von tutor! » 16.10.2017, 20:19

caesar hat geschrieben:
15.10.2017, 23:14
Häufig ist es doch ein Problem, einen Uke für höhere Grade zu finden, da hier dann zwei Kata trainiert werden müssen und dies doch manchen potenziellen Uke abschreckt.
Völlig unabhängig von (dem mittlerweile völlig bedeutungslosen) DDK oder dem DJB...

Das Problem ist grundsätzlich, dass die Motivation, eine Kata zu lernen, meist nur durch eine anstehende Prüfung entsteht. Die führenden Kata-Köpfe im DJB geben sich derzeit alle Mühe, deutlich zu machen, dass lernen und trainieren der Kata vor allem den Zweck hat, das eigene Judo zu verbessern. Es geht darum - wie der Bundestrainer Richard Trautmann jüngst auf Facebook geschrieben hat - den Mehrwert von Kata für die (eigene) Judoentwicklung deutlich zu machen. Das grundsätzliche Potential dazu, sieht auch er.

Wenn dieser Mehrwert beim Einzelnen angekommen ist, dann wird sich auch niemand mehr abschrecken lassen, eine Kata zu lernen.
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Re: DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

Beitrag von Asterix » 16.10.2017, 22:01

tutor! hat geschrieben:
16.10.2017, 20:19
[...]Trautmann[...]
Wenn dieser Mehrwert beim Einzelnen angekommen ist, dann wird sich auch niemand mehr abschrecken lassen, eine Kata zu lernen.
Interessant zu hören. Ich befürchte nur, dieser Weg wird noch ein sehr langer sein. Zuerst ist es wichtig, dass das in der Trainerausbildung deutlich mehr Gewicht bekommt. Dazu muss zuerst bei den Ausbildern der Trainer die Erkenntnis ankommen und vor allem das Durchsetzungsvermögen gestärkt werden, die Notwendigkeit von Katatraining immer wieder in der Ausbildung anzusprechen.

Ich selbst hätte es ja auch nicht geglaubt, bis ich nach intensivem Katatraining bei mir selbst die Erfahrung machen durfte, dass es so einiges bringt. ;)

Wo wir hier schon dabei sind... eigentlich könnte man das Training der Würfe rechts/links aus der Kyu-Prüfung rausnehmen, wenn man im Gegenzug die Leute dazu bringt, intensiver Nage-no-Kata zu trainieren. Dann regelt sich das von alleine.

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Re: DDK mit überarbeiteter Prüfungsordnung zum 01.01.2018

Beitrag von tutor! » 16.10.2017, 22:26

Asterix hat geschrieben:
16.10.2017, 22:01
Ich befürchte nur, dieser Weg wird noch ein sehr langer sein. Zuerst ist es wichtig, dass das in der Trainerausbildung deutlich mehr Gewicht bekommt. Dazu muss zuerst bei den Ausbildern der Trainer die Erkenntnis ankommen und vor allem das Durchsetzungsvermögen gestärkt werden, die Notwendigkeit von Katatraining immer wieder in der Ausbildung anzusprechen.

Ich selbst hätte es ja auch nicht geglaubt, bis ich nach intensivem Katatraining bei mir selbst die Erfahrung machen durfte, dass es so einiges bringt. ;)
Das wird ein sehr, sehr langer Weg sein. Ich habe auch nicht viel Hoffnung, dass sich die Thematik über die Trainerausbildung entwickeln wird. Vielmehr sehe ich die (fast) einzige Chance auf einen Bewusstseinswandel, wenn sich Einzelne auf den Weg machen (würden), und sich in ihren Erfahrungen gegenseitig bestärken.

Angebote gibt es, zwar nur wenige, aber es gibt sie.

Wichtig wird dabei auch sein, dass die Kata-Protagonisten auch als vielseitige und umfassend kompetente Judoka wahrgenommen werden. Idealer Weise sind sie nicht nur im Rahmen von Kata auf den Matten präsent, sondern auch in anderen Bereichen, sei es Wettkampf und/oder Selbstverteidigung. Anders wird es mit der Glaubwürdigkeit schwierig.
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